Das bevorstehende UEFA-Cup-Hinspiel beim FFC Frankfurt (Donnerstag, 6. November) lässt das Fieber von FCR-Trainerin Martina Voss noch nicht steigen. „Höchstens meine persönliche Temperatur“, lacht Voss, die von einer Erkältung erwischt wurde. Ansonten konzentriert sich das Team aber voll und ganz auf das Training.

FCR: Konzentration auf Frankfurt / DFB-Pokal verlegt

Keine Schwächen erlaubt

Sarah Landsiedel
31. Oktober 2008, 08:37 Uhr

Das bevorstehende UEFA-Cup-Hinspiel beim FFC Frankfurt (Donnerstag, 6. November) lässt das Fieber von FCR-Trainerin Martina Voss noch nicht steigen. „Höchstens meine persönliche Temperatur“, lacht Voss, die von einer Erkältung erwischt wurde. Ansonten konzentriert sich das Team aber voll und ganz auf das Training.

„Wir arbeiten noch konzentrierter als sonst, wir sind ohne Frage sehr motiviert. Aber so richtig wird es erst kribbeln, wenn wir in der kommenden Woche mit der Videoanalyse beginnen und uns am Mittwoch auf den Weg nach Frankfurt machen.“

Trotz des 4:0-Erfolges in Neuenahr sieht Voss noch Verbesserungsbedarf: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gespielt, wie wir uns das vorstellen. Da haben fünfzehn oder zwanzig Prozent gefehlt. Das habe ich in der Pause angesprochen und dann wurde es auch besser. Schließlich haben wir in der Liga nichts zu verschenken.“
Dass die nicht optimalen 45 Minuten den Dreier zu keiner Zeit gefährdeten, lag auch am Gegner: „Gegen einen schwächeren Konkurrenten kann man sich das mal leisten“, betont Voss und meint: Gegen Frankfurt dürfen sich die „Löwinnen“ keine Schwächen leisten.

Zufrieden registrierte Voss die Nachrichten von der U 17-WM in Neuseeland: „Das 5:0 gegen Costa Rica war ein hervorragender Start. Turid Knaak, Alex Popp und Hasret Kayikci haben gespielt, Turid sogar einen Treffer erzielt. Alex pflegt einen regen E-Mail-Kontakt nach Deutschland, es scheint alles sehr gut zu laufen.“

Das gilt allerdings nicht für die Terminplanungen des DFB. Dass die Duisburgerinnen zwischen den beiden Cup-Auftritten noch im DFB-Pokal gegen Hamburg antreten sollten (9. November), passte Voss überhaupt nicht: „Ein Ligaspiel wäre okay gewesen, da so gleiche Bedingungen für alle herrschen, aber so ist es sehr unglücklich. Möglicherweise muss man über 120 Minuten gehen, den HSV schlägt man nicht im Vorbeigehen“, erklärt Voss bestimmt und ist deshalb froh über die erfolgreiche Verlegung der Partie: „Als neuer Termin ist der 10. Dezember im Gespräch, aber fix ist da noch nichts. Wir nehmen diesen Wettbewerb sehr ernst, deshalb sind wir sehr froh über die Neuansetzung.“

Autor: Sarah Landsiedel

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren