Nach dem Bundesliga-Fehlstart hat sich Arminia Bielefeld auch im DFB-Pokal mit einer katastrophalen Leistung verabschiedet.

DFB-Pokal: Bielefeld vergeigt in Pfullendorf

10. September 2006, 18:55 Uhr

Nach dem Bundesliga-Fehlstart hat sich Arminia Bielefeld auch im DFB-Pokal mit einer katastrophalen Leistung verabschiedet.

Nach dem Bundesliga-Fehlstart hat sich Arminia Bielefeld auch im DFB-Pokal mit einer katastrophalen Leistung verabschiedet. Die Ostwestfalen, die in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils das Halbfinale erreicht hatten, kassierten eine 0:2 (0:0)-Niederlage beim Süd-Regionalligisten SC Pfullendorf. Damit war für die Arminia erstmals seit der Saison 2003/04 wieder in der ersten Pokalrunde Endstation. Ivica Lucic (55.) und Patrick Hagg (74.) machten mit ihren Treffern vor 4022 Zuschauern den durchaus verdienten Sieg der Gastgeber perfekt.

Denn die Arminia, die mit nur einem Punkt aus drei Spielen in die Bundesliga-Saison gestartet war, lieferte eine erschreckend schwache Leistung ab. Die Mannschaft von Trainer Thomas von Heesen agierte ohne Biss und erspielte sich kaum gute Torchancen. Marcel Ndjeng gelang in der 87. Minute lediglich noch der Anschlusstreffer. Neben der Niederlage mussten die Bielefelder auch noch die Verletzung von Tobias Rau hinnehmen. Der Ex-Nationalspieler musste in der 30. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden, eine genaue Diagnose stand noch aus. Pfullendorf nahm von Beginn an das Heft in die Hand und drängte die Arminia in die eigene Hälfte zurück. In der 27. Minute jubelten die Gastgeber bereits das erste Mal, doch Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) erkannte den Treffer des Ghanaers Eric Agyemang wegen Torhüter-Behinderung nicht an.

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild. Pfullendorf drängte und wurde auch belohnt. Nach Vorarbeit von Hagg war Lucic zur Stelle. Der starke Hagg war es schließlich auch, der mit einem Sonntagsschuss für die Vorentscheidung sorgte. Die Bielefelder ergaben sich dagegen regelrecht ihrem Schicksal. Bei der Mannschaft von SC-Trainer Michael Feichtenbeiner verdienten sich Hagg, Agyemang und Marcel Busch die Bestnoten. Auf Bielefelder Seite erreichte kein Spieler Normalform.

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