DFB-Pokal: Vorjahresfinalist Frankfurt auf Sparflamme weiter

09. September 2006, 20:40 Uhr

Im Schongang erreichte Vorjahresfinalist Eintracht Frankfurt die 2. Runde im DFB-Pokal.

Im Schongang erreichte Vorjahresfinalist Eintracht Frankfurt die 2. Runde im DFB-Pokal. Der viermalige Pokalsieger setzte sich am Samstagabend ohne große Mühe mit 2:0 (1: 0) beim Süd-Regionalligsten Sportfreunde Siegen durch und verbuchte nach Unentschieden in den ersten drei Spielen der Fußball-Bundesliga zugleich den ersten Pflichtspiel-Sieg in der laufenden Saison. Die Neuzugänge Naohiro Takahara mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Hessen (30.) und Albert Streit (60.) sorgten mit ihren Treffern vor 15.940 Zuschauern für den nie gefährdeten Sieg.

Trainer Friedhelm Funkel konnte es sich leisten, den leicht angeschlagenen Neuzugang Michael Thurk erst in der 60. Minute für Takahara ins Spiel zu bringen. In den ersten 30 Minuten war kaum ein Klassenunterschied zwischen dem Zweitliga-Absteiger und dem Favoriten aus der hessischen Bankenmetropole zu sehen. Die Gastgeber hatten durch Andreas Nauroth, der an einer Hereingabe von Marcel Heller vorbeirutschte (8.), und Heller, der an Frankfurts Keeper Markus Pröll scheiterte (14.), zwei gute Möglichkeiten. Der Treffer von Takahara war praktisch die erste gelungene Frankfurt Offensivaktion, die Ioannis Amanatidis herrliche vorbereitete.

Im zweiten Durchgang kontrollierte die Eintracht das Geschehen dann über weite Strecken und schonte in erster Linie die Kräfte. Nach einem Pass von Markus Weissenberger drang Amanatidis in den Siegener Strafraum ein und legte Streit den Ball auf den Fuß. Der griechische Nationalspieler hatte noch die große Möglichkeit zu einem eigenen Treffer, sein Schuss in der 62. Minute landete allerdings am Außenpfosten. Amanatidis und Weissenberger war auch die Aktivposten bei Eintracht Frankfurt. Bei den Gastgebern stachen Nauroth und Peter Nemeth heraus.

Autor:

Kommentieren