Eintracht Braunschweig hat sich nach dem Fehlstart in die 2. Fußball-Bundesliga auch im DFB-Pokal blamiert und ist als erster Profiklub in der ersten Hauptrunde gescheitert.

Braunschweig im Pokal raus, Fürth weiter

08. September 2006, 21:58 Uhr

Eintracht Braunschweig hat sich nach dem Fehlstart in die 2. Fußball-Bundesliga auch im DFB-Pokal blamiert und ist als erster Profiklub in der ersten Hauptrunde gescheitert.

Eintracht Braunschweig hat sich nach dem Fehlstart in die 2. Fußball-Bundesliga auch im DFB-Pokal blamiert und ist als erster Profiklub in der ersten Hauptrunde gescheitert. Die Eintracht verlor das Niedersachsen-Derby beim Drittligisten VfL Osnabrück auch in dieser Höhe verdient mit 1:3 (0: 0) und enttäuschte dabei auf der ganzen Linie.

Der erste Treffer im vierten Pflichtspiel durch einen Foulelfmeter von Ahmet Kuru sechs Minuten vor dem Ende war ein schwacher Trost.

Dagegen hat Liga-Konkurrent SpVgg Greuther Fürth die dritte Erstrundenpleite in fünf Jahren vermieden. Die Franken, die mit nur einem Punkt aus drei Spielen einen Fehlstart in die zweite Liga hingelegt haben, kamen beim Oberligisten SV Sandhausen zu einem 2:0 (1:0)-Erfolg, überzeugten dabei aber nicht. Nach einem Eigentor des Sandhauseners Christian Beisel (12.) sorgte Danny Fuchs in der 70. Minute für Erleichterung bei Trainer Benno Möhlmann.

Die Treffer für die Osnabrücker, die in der Regionalliga Nord derzeit mit zehn Punkten aus fünf Spielen Rang sechs belegen, erzielten der frühere Kölner Thomas Cichon (53., Foulelfmeter), Bilal Aziz (64., Foulelfmeter) und Addy Menga (70.). 13.000 Zuschauer in Osnabrück sahen in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Zu Beginn der zweiten Hälfte musste die Partie dann für fünf Minuten unterbrochen werden, nachdem aus dem Eintracht-Block ein Feuerwerkskörper abgeschossen wurde. Von dem Rückstand durch einen Strafstoß von Cichon erholten sich die Gäste nicht mehr, sondern ergaben sich in ihr Schicksal.

Fürth überzeugte in den ersten 25 Minuten, danach stellten die Gäste die Arbeit fast ein. Oberligist Sandhausen, der erstmals seit 1995 und dem damals legendären 13:12-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den VfB Stuttgart wieder an der Hauptrunde teilnahm, wurde nach der Pause immer stärker.

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