Bereits am Samstag kann Tabellenführer Tura 88 erneut punkten. Sollten die Neudorfer gegen Galatasaray Mülheim einen

Landesliga 3 Niederrhein: Expertentipp von Dirk Wißel (Trainer Spvgg Sterkrade)

"An einem normalen Tag können wir jeden schlagen"

Moritz Rieckhoff
09. November 2006, 18:24 Uhr

Bereits am Samstag kann Tabellenführer Tura 88 erneut punkten. Sollten die Neudorfer gegen Galatasaray Mülheim einen "Dreier" einfahren, müssten die Konkurrenten aus Moers, Kleve und Oberhausen ihre Partien einen Tag später schon gewinnen, um die Roten Teufel nicht enteilen zu lassen.Für GSV-Coach Siegfried Sonntag zählt ohnehin nur ein Sieg: "TuB Bocholt ist ein unangenehmer Gegner. Dennoch wollen wir denn Anschluss zur Spitze halten. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen."

Ebenfalls siegen möchte der DSV 1900. Die Duisburger zeigten in der Vorwoche im Lokalderby gegen Tura 88 eine engagierte, ansehnliche Leistung, wurden aber für ihr Auftreten nicht belohnt. Beim Tabellenletzten, dem SC 26 Bocholt soll nun nicht mehr "nur" die Leistung stimmen, sondern auch das Ergebnis. Dennoch weiß 1900 Coach Jörg Kessen: "Bei einer Niederlage sind wir die Deppen der Liga. Wir müssen also voll konzentriert zur Werke gehen, um das Spiel zu gewinnen."

Die beiden Oberhausener Vertreter der Liga, Adler Osterfeld und Sterkrade 06/07, gehen am 13. Spieltag indes zuhause auf Punktejagd. Die Adler sind nach zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage auf den vierten Tabellenplatz vorgestoßen. Mit bereits 29 Treffern sind sie das torgefährlichste Team der Liga. Am Sonntag sollen gegen den Tabellenvierzehnten Olympia Bocholt weitere Treffer folgen.

Die Spvgg Sterkrade, der bereits sieben Zähler auf Spitzenreiter Tura fehlen, empfängt im Stadion "Am Dicken Stein" den Tabellenzehnten TuS Lintfort. Der Trainer der "Blauen",Dirk Wißel, lässt mit seinem Expertentipp keinen Zweifel am Sieg seiner Mannschaft aufkommen: "Wir gewinnen mit 2:0", sagt der Übungsleiter und ergänzt: "Wenn wir einen normalen Tag haben, dann können wir jeden schlagen. Für das Spiel am Sonntag bin ich guter Dinge."

Autor: Moritz Rieckhoff

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