Die gesamte Liga wird am heutigen Sonntag gespannt nach Bonn blicken. Denn in der ehemaligen Hauptstadt stehen sich mit dem BSC und Westfalia Herne die beiden Topteams der Klasse gegenüber. „Uns erwartet eine starke Mannschaft, die aber sicherlich mehr unter Erfolgszwang steht als wir“, rasselt Frank Plewka bereits mit den Säbeln.

Westfalia Herne: Plewka rasselt mit den Säbeln

„Zwei Welten prallen aufeinander“

19. Oktober 2008, 09:27 Uhr

Die gesamte Liga wird am heutigen Sonntag gespannt nach Bonn blicken. Denn in der ehemaligen Hauptstadt stehen sich mit dem BSC und Westfalia Herne die beiden Topteams der Klasse gegenüber. „Uns erwartet eine starke Mannschaft, die aber sicherlich mehr unter Erfolgszwang steht als wir“, rasselt Frank Plewka bereits mit den Säbeln.

Kein Wunder, denn der Co-Trainer des SCW weiß genau, dass sich rund 500 Fans aus Herne auf den Weg nach Bonn machen werden. „Und unseren Anhängern wollen wir etwas bieten“, will Plewka, dass die blau-weiße Party auch an diesem Wochenende ihre Fortsetzung findet. Mit welcher Formation das Highlight angegangen wird, steht aber noch in den Sternen. Denn dem Rotationsprinzip fallen alle Spieler, so auch Kapitän Arben Tahiri zum Opfer. „Sicherlich sind die Jungs enttäuscht, wenn sie nicht auflaufen“, führen Plewka und Coach Christoph Schlebach viele Einzelgespräche.

„Aber wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader, alle stellen sich in den Dienst der Mannschaft und ordnen sich dem Erfolg unter. Da gibt es keine Probleme.“ Fest steht lediglich, dass Oliver Bautz zwischen die Pfosten zurückkehren wird. „André Lindenblatt ist auch ein sehr guter Keeper, aber wir haben uns bereits vor 14 Tagen dazu entschieden, dass Oli zurückkehrt.“

Und Bautz darf sich wohl auf einen arbeitsreichen Nachmittag einstellen. Plewka: „Bonn hat einen guten Lauf und die letzten sechs Spiele in Folge gewonnen. Da prallen zwei Welten aufeinander.“ Denn beim BSC herrschen fast professionelle Bedingungen. „Die trainieren fünf, sechs Mal in der Woche und wir kommen mit unserer Kameradschaft“, beschreibt Plewka das eigentlich ungleiche Aufeinandertreffen. „Wenn man sieht, welchen finanziellen Aufwand Bonn betreibt und mit welchen Mitteln wir auskommen, ist das schon ein enormer Unterschied.“

Dennoch wird sich die Westfalia mit Sicherheit nicht verstecken, sondern wie gewohnt ihr Heil in der Offensive suchen. Und Plewka weiß, dass seine Elf gefestigt genug ist, am Rhein zu bestehen: „Unser Ziel ist der Aufstieg und da ist ein Dreier gegen Bonn einfach Gold wert.“

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