Aus dem Umfeld von Fortuna Köln wird erklärt, dass die Südstädter neben Matthias Mink noch einen weiteren Trainer unter Vertrag hätten: Hermann-Josef Werres (ehemals Germania Dattenfeld), der das Ruder eigentlich übernehmen sollte. Klaus Ulonska, 1. Vorsitzender der Kölner, erklärt: „Allerdings nur für den Fall, dass wir nicht aufgestiegen wären.“

Fortuna Köln: Solange Mink „keine silbernen Löffel klaut“

Werres’ Warteschleife dementiert

Oliver Gerulat
18. Oktober 2008, 11:27 Uhr

Aus dem Umfeld von Fortuna Köln wird erklärt, dass die Südstädter neben Matthias Mink noch einen weiteren Trainer unter Vertrag hätten: Hermann-Josef Werres (ehemals Germania Dattenfeld), der das Ruder eigentlich übernehmen sollte. Klaus Ulonska, 1. Vorsitzender der Kölner, erklärt: „Allerdings nur für den Fall, dass wir nicht aufgestiegen wären.“

Doch die Domstädter schafften es. „Für diesen Fall hatte Matthias Mink eine eindeutige Zusage.“ Der 156-fache Zweitliga-Akteur (alle für Fortuna) sitzt auf der Bank, Werres, 173 Matches in Klasse zwei (auch für Fortuna) nicht.

Allerdings sah man ihn auf Beobachtungstour vor dem Match am kommenden Sonntag gegen Velbert. „Hermann-Josef ist uns freundschaftlich verbunden“, berichtet Ulonska. Der Boss erläutert, wie es zu dieser Diskussion kommt. „Nach dem Verbandspokalspiel bei Köln West habe ich mir das Recht einer eigenen Meinung herausgenommen, weil wir uns behäbig verkauft haben.“ Die Fortuna verlor beim Landesligisten! Dem Mann passte es nicht, dass Mink den zweiten Keeper Niklas Blech spielen ließ. „Das war für mich ein Signal, das Match nicht ernst zu nehmen.“

Was Ulonska, „nicht als Kritik am Trainer“ verstanden haben will. Für ihn „hat das irgendein Idiot falsch verstanden und angezettelt. Dabei entbehrt das jeder Grundlage.“ So dass Werres - dem einerseits auch nachgesagt wird, er hätte für den Fall eines Engagements ein halbes Dutzend Akteure mitgebracht sowie andererseits festgestellt wird, die aktuelle Mannschaft hätte sich gegen ihn ausgesprochen - nicht in der Warteschleife hocken soll. „Er hat keinen Kontrakt, da ist nichts dran“, betont Ulonska. „Matthias Mink wird auch noch in fünf Spielen bei uns sein, denn er wird keine silbernen Löffel klauen.“

Autor: Oliver Gerulat

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