Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Trainer des 1. FC Kaiserslautern, Michael Henke, aufgefordert, Stellung zu seinen Aussagen während der Pokal-Partie gegen Rot-Weiß Erfurt zu nehmen.

DFB prüft Henkes "Ossi"-Eklat

26. Oktober 2005, 12:24 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Trainer des 1. FC Kaiserslautern, Michael Henke, aufgefordert, Stellung zu seinen Aussagen während der Pokal-Partie gegen Rot-Weiß Erfurt zu nehmen.

Michael Henke droht wegen des "Ossi"-Eklats Ungemach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der DFB-Kontrollausschuss forderte den Trainer des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern zu einer Stellungnahme über die Vorfälle beim Pokalspiel gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt (4:2) auf. Nach Eingang des Schreibens wird über die mögliche Einleitung eines Verfahrens entschieden.

Henke hatte kurz vor Ende der turbulenten Partie Spieler des Gastgebers mit den Worten "Scheiß Ossi" beschimpft. Auslöser war ein Foulspiel am Lauterer Abwehrspieler Fabian Schönheim, nachdem die Erfurter den Ball nicht sofort ins Aus gespielt hatten. Klubchef Rene Jäggi hatte Henke auf der Stelle zu einer Strafzahlung von 10.000 Euro an die Nachwuchsabteilung der Erfurter verdonnert, die nun zum Teil vom Verein getragen wird.

Jäggi und Henke entschuldigten sich für den Vorfall, allerdings nahm der Erfurter Trainer Pawel Dotschew dies nicht an.

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