Jetzt hat es auch den PSV Wesel erwischt. Vom zweiten bis zum elften Spieltag schlugen die Lackhausener jeden, der ihnen in den Weg kam. Da geriet das Unentschieden am ersten Spieltag schon fast in Vergessenheit. Am zwölften Spieltag war es dann aber soweit. Beim Aufstiegskonkurrenten SuS Dinslaken 09 unterlag die PSV-Elf in einem mitreißenden Spiel 3:5.

Bezirksliga 9 NR: 13. Spieltag: Expertentipp von Klaus Henne (2. Vorsitzender SV Rhenania Bottrop)

„15 Punkte bis zur Winterpause - sonst wird es schwer“

Thomas Ziehn
09. November 2006, 14:19 Uhr

Jetzt hat es auch den PSV Wesel erwischt. Vom zweiten bis zum elften Spieltag schlugen die Lackhausener jeden, der ihnen in den Weg kam. Da geriet das Unentschieden am ersten Spieltag schon fast in Vergessenheit. Am zwölften Spieltag war es dann aber soweit. Beim Aufstiegskonkurrenten SuS Dinslaken 09 unterlag die PSV-Elf in einem mitreißenden Spiel 3:5.

Im Heimspiel gegen den VfB Lohberg will die Elf von PSV-Trainer Werner Lehwald daher wieder schleunigst in die Erfolgsspur zurück. Doppelt ärgerlich: Mit einem Sieg in Dinslaken hätten die Weseler einen großen Schritt in Richtung Landesliga machen können, weil Mitfavorit BW Weseler Zebras überraschend eben jenem VfB Lohberg 1:2 unterlag.

Die Mannschaft von Werner Lehwald dürfte also gewarnt sein, den vermeintlich leichten Gegner nicht zu unterschätzen. Geht es nach Klaus Henne, zweiter Vorsitzender des SV Rhenania Bottrop, werden die „Zebras“ einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen müssen. „Ich kenne Dostlukspor. Die haben das Zeug dazu, einen Punkt zu holen“, glaubt Klaus Henne, „der PSV hingegen wird sich schnell wieder fangen. Ich tippe auf einen klaren 2:0-Erfolg gegen Lohberg.“

Nicht ganz so rosig sieht es für Rhenania Bottrop selber aus. Zwar konnten die Bottroper das letzte Spiel gegen die DJK Bocholt 4:1 für sich entscheiden, doch Rhenania blieb Vorletzter. „Wir wollten vor der Saison von der Geldschiene runter“, erläutert Klaus Henne die Gründe, „viele gute Spieler haben uns verlassen und wir mussten die Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen. Die ersten Spiele liefen daher nicht besonders gut. Der Sieg gegen Bocholt gibt uns aber Auftrieb. Unsere Spieler haben gekämpft und bis zum Schluss alles gegeben. Nur so können wir Spiele gewinnen“, war Henne froh über den „Dreier. „Bis zur Hälfte der Saison sollten wir aber über 15 Punkte haben“, setzte Henne ein Ziel, „sonst wird es mit dem Klassenerhalt schwer. Für das Spiel am Sonntag in Bislich bleibt Henne Realist: „Mit einem 1:1-Unentschieden können wir gut leben. Ich wehre mich aber nicht gegen drei Punkte“, so Henne augenzwinkernd.

Autor: Thomas Ziehn

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