88 Pflichtspiele hat der ASC 09 unter der Regie von Hannes Wolf bestritten, am vergangenen Wochenende setzte es mit dem 1:4 in Herbede erst die fünfte Niederlage für den Spielertrainer – die erste in der laufenden Saison. 
„Da wurden alle Fehler eiskalt bestraft.

ASC Dortmund: Spitzentanz gegen den DSC Wanne

Wolf mit „offenem Visier“

12. Oktober 2008, 09:37 Uhr

88 Pflichtspiele hat der ASC 09 unter der Regie von Hannes Wolf bestritten, am vergangenen Wochenende setzte es mit dem 1:4 in Herbede erst die fünfte Niederlage für den Spielertrainer – die erste in der laufenden Saison.
„Da wurden alle Fehler eiskalt bestraft.

Gegen so eine Mannschaft reicht es nicht, nur schnell zu laufen, man muss auch schnell denken. Und da waren wir ab und zu einen Tick langsamer als der Gegner,“ resümiert Wolf, der von seiner fußballerischen Philosophie nicht abrücken möchte. „Wir spielen halt mit offenem Visier. Wir wollen keinen ergebnisorientierten Fußball zeigen, sondern den Zuschauern etwas bieten.“

Mit dem DSC Wanne-Eickel gastiert am heutigen Sonntag (15 Uhr, Waldstadion) der nächste Hochkaräter bei den Applerbeckern. „Wir wollen diesen Spitzentanz genießen. Es werden sehr viele Zuschauer kommen. Jeder davon zahlt fünf Euro. Und dafür soll er auch etwas geboten bekommen.“ Das weiß auch DSC-Coach Willi Koppmann, der seine Truppe auf ein brandheißes Derby vorbereitet hat. „Der ASC gehört nicht zu den normalen Aufsteigern, sondern ist eine echte Topmannschaft.“

Die Fehler aus der Begegnung gegen Herbede wurden knallhart analysiert. Wolf: „Wir lassen uns nicht verrückt machen und versuchen nun, alles anders zu machen. Die Gegentore nehmen wir in Kauf. Das liegt nicht an unserer Abwehr, sondern an unserer taktischen Marschroute.“ Und der Erfolg gibt dem 27-Jährigen Recht.

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