Der Erfolgsserie des FC Schalke 04 hält auch im DFB-Pokal: Im Achtelfinale hat sich der Bundesligist mit 2:0 (1:0) bei Zweitligist Eintracht Frankfurt durchgesetzt. Die Tore erzielten Husterer per Eigentor und Hanke.

Schalke auch im DFB-Pokal nicht aufzuhalten

10. November 2004, 21:31 Uhr

Der Erfolgsserie des FC Schalke 04 hält auch im DFB-Pokal: Im Achtelfinale hat sich der Bundesligist mit 2:0 (1:0) bei Zweitligist Eintracht Frankfurt durchgesetzt. Die Tore erzielten Husterer per Eigentor und Hanke.

Bundesligist Schalke 04 bleibt die "Mannschaft der Stunde". Das Team von Erfolgscoach Ralf Rangnick gewann nach sechs Liga-Siegen in Folge auch das DFB-Pokal-Achtelfinale bei Zweitligist Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0) und darf somit weiter vom fünften Cup-Sieg träumen. Dagegen verpassten die Hessen, die in der zweiten Liga derzeit nur drei Zähler vor einem Abstiegsrang rangieren, ihren ersten Einzug in das Pokal-Viertelfinale seit der Saison 1992/93.

Vor 37.000 Zuschauern in der ausverkauften "Baustelle" Waldstadion sorgte Frankfurts Verteidiger Markus Husterer mit einem Eigentor in der 32. Minute für die verdiente Führung der Gäste. Junioren-Nationalspieler Mike Hanke gelang nach Flanke von Ebbe Sand in der 77. Minute dann per Kopf das 2:0 für den Favoriten.

Selbstbewusste Schalker ohne Ailton

Die Schalker, die im vergangenen Jahr im Achtelfinale an Bayern München gescheitert waren, demonstrierten auf ihrem Weg in die Runde der letzten Acht wie erwartet Selbstbewusstsein. Auch ohne den von Schalke-Coach Rangnick auf die Ersatzbank verbannten Brasilianer Ailton war der Bundesliga-Zweite in allen Belangen überlegen.

Der Elf von Trainer Friedhelm Funkel drohte gegen den UEFA-Pokal-Teilnehmer bereits in den Anfangsminuten ein Debakel, doch der überragende Eintracht-Keeper Markus Pröll wehrte sich wie ein Handball-Torwart gegen die zahlreichen Angriffe der Schalker. Nach drei Minuten gewann Pröll zunächst das Duell gegen Sand. Anschließend parierte er gegen den Brasilianer Lincoln einen von ihm selbst an Nationalspieler Gerald Asamoah verschuldeten Foulelfmeter (18.). Auch der völlig frei vor dem Frankfurter Tor auftauchende Marcelo Bordon fand in Pröll seinen Meister (36.).

Rost rettet vor Reinhard

Die einzige und beste Möglichkeit für die extrem defensiv eingestellten Gastgeber hatte Nachwuchsmann Christopher Reinhard, dessen Schuss Schalke-Schlussmann Frank Rost aber in höchster Not über die Latte lenken konnte (13.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Eintracht den Druck auf das Schalke-Tor, konnte sich dabei aber keine nennenswerten Möglichkeiten erarbeiten. Aufruhr herrschte, als der Südkoreaner Du-Ri Cha nach einer Attacke von Bordon im Schalker Strafraum zu Boden ging, Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) den Elfmeterpfiff aber verweigerte (51.).

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