In einem Elfmeterkrimi hat sich Hertha BSC in der zweiten Rundes des DFB-Pokals bei Hansa Rostock durchgesetzt. Gabor Kiraly hielt den entscheidenden Elfmeter von Gernot Plassnegger.

Stevens gerettet: Hertha besiegt Hansa nach Elfmeterschießen

28. Oktober 2003, 22:44 Uhr

In einem Elfmeterkrimi hat sich Hertha BSC in der zweiten Rundes des DFB-Pokals bei Hansa Rostock durchgesetzt. Gabor Kiraly hielt den entscheidenden Elfmeter von Gernot Plassnegger.

Nach einem wahren Nervenkrimi darf Huub Stevens weiter das Amt des Cheftrainers beim Bundesligisten Hertha BSC bekleiden. Drei Tage nach dem souveränen 1:0-Bundesliga-Sieg an gleicher Stätte setzten sich die Hauptstädter in der zweiten Runde des DFB-Pokals erst im Elfmeterschießen mit 4:3 beim Bundesliga-Schlusslicht Hansa Rostock durch. In der 120. Minute hatte Nando Rafael mit seinem Ausgleichstreffer zum 2:1 (1:1, 1:0)-Endstand nach Verlängerung wohl die Entlassung des Niederländers verhindert und die Berliner ins Elfmeterschießen gerettet.

Dort rettete Torwart Gabor Kiraly seinem Coach endgültig den Job, als er den entscheidenden Strafstoß von Gernot Plassnegger abwehrte. Zuvor hatte Artur Wichniarek zum 4:3 für die Berliner getroffen. Kiraly hatte zudem den Elfmeter von Martin Max abgewehrt.

Damit erbrachte die Hertha-Mannschaft die vom Vorstand zur Weiterführung der Zusammenarbeit mit Stevens geforderten zwei Siege. Für die Gastgeber war es bereits die sechste Pflichtspiel-Niederlage in Folge, doch immerhin deutete das Team von Trainer Juri Schlünz einen Aufwärtstrend an.

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