Man darf zu diesem Zeitpunkt davon ausgehen, dass auch am Samstag, wenn ab 14 Uhr im Embdena Stadion um Liga-Punkte gefightet wird, Kapitän Andreas Lambertz auf der Bank Platz nehmen wird.

Düsseldorf: Meiers Luxusprobleme im Mittelfeld

„Wir brauchen jeden Mann“

Christian Krumm
02. Oktober 2008, 10:07 Uhr

Man darf zu diesem Zeitpunkt davon ausgehen, dass auch am Samstag, wenn ab 14 Uhr im Embdena Stadion um Liga-Punkte gefightet wird, Kapitän Andreas Lambertz auf der Bank Platz nehmen wird.

Eine Situation, mit der sich Trainer Norbert Meier durchaus anfreunden kann. Nicht etwa, dass er auf seinen Spielführer gerne verzichtet, aber im Moment gibt es keinen Grund, "Lumpi" nach seiner Verletzung verfrüht reinzuwerfen. Denn am vergangenen Wochenende war erst wieder zu sehen, dass das Mittelfeld auch ohne den Antreiber glänzend funktioniert.

„Er ist und bleibt ein wichtiger Mann für uns, aber wir werden ihn langsam heranführen“, betont Meier, der hinzufügt: „Ich freue mich über die derzeitige Situation. Für die beiden zentralen Positionen haben wir vier gute Leute. Marco Christ hat gegen Erfurt wieder stark gespielt, auch defensiv viele Zweikämpfe für sich entschieden. Stephan Sieger hat eine Menge Bälle gewonnen und auch Claus Costa hat in Aue eine gute Leistung abgeliefert. Ich kann es nur immer wieder betonen: Wir brauchen jeden Mann.“

Viel Lob also für Christ, der die Situation ebenfalls ganz gelassen betrachtet: „Mein Ziel ist es, so zu spielen, dass der Trainer an mir nicht vorbei kommt.“ Sein energischer Zusatz: „Wieso soll es denn nicht mit Lambertz und Christ klappen? Wir haben doch schon häufig zusammengespielt und das hat dann auch gut funktioniert.“

In der derzeitigen Verfassung ist der Spielmacher unverzichtbar für das Team. Nicht nur aus dem Spiel heraus ist er ständig für eine feine Einzelleistung oder einen klugen Pass gut, vor allem seine Standardsituationen sind stellenweise spielentscheidend. Bestes Beispiel: Das 2:0 gegen Erfurt. „So müssen diese Freistöße getreten werden“, zwinkert der Kunstschütze.

Autor: Christian Krumm

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