Rupert Scholz hat den Handel mit Huub Stevens bezüglich der Rostock-Spiele noch einmal bestätigt. Der Aufsichtsrats-Chef von Hertha sagte:

Hertha-Aufsichtsrat bekräftigt die "Causa Stevens"

er
27. Oktober 2003, 22:26 Uhr

Rupert Scholz hat den Handel mit Huub Stevens bezüglich der Rostock-Spiele noch einmal bestätigt. Der Aufsichtsrats-Chef von Hertha sagte: "Am Verfahren hat sich nichts geändert." Es gebe keine "Aufweichung".

Das einmalige Erfolgserlebnis gegen Hansa Rostock reicht dem Hauptstadtklub nicht aus - natürlich nicht. Rupert Scholz, der Aufsichtsratsvorsitzende des Bundesligisten bekräftigte noch einmal das Ultimatum an die Adresse des Trainers Huub Stevens vor dem DFB-Pokalspiel am Dienstag in Rostock (19.30 Uhr). Das "vereinbarte Verfahren bezüglich der beiden Rostock-Spiele hat im Beteiligungsausschuss einstimmige Unterstützung erfahren und hieran hat sich nichts geändert", teilte der ehemalige Bundes-Verteidigungsminister in einer Presseerklärung mit.

Auf Nachfrage wehrte sich Scholz gegen Spekulationen über eine mögliche "Aufweichung" des Ultimatums im Falle einer unglücklichen Niederlage. "Hier wird rein- und raus- und weginterpretiert. Das ist hier wie in Schilda", sagte Scholz dem Sport-Informations-Dienst (sid). "Dieselben, die uns kritisiert und den Trainerwechsel gefordert haben, kritisieren uns jetzt für unser Verfahren."

Scholz unterstützt Hoeneß

Seiner Meinung nach habe Manager Dieter Hoeneß durch seine Aussagen der vergangenen Tage die Vereinbarung, nach der Stevens auch die zweite Partie gegen Rostock gewinnen muss, auch gar nicht abgeschwächt. Manager Hoeneß hatte unter anderem mit der Formulierung "falls notwendig, müssen wir uns nochmal unterhalten" Interpretationsspielraum geschaffen. Staatsrechtler Scholz interpretierte: "Dieter Hoeneß hat sich nur gegen die Medienmasche gewehrt." Deshalb stehe der Aufsichtsrat und der Beteiligungsausschuss in der Trainerfrage auch weiterhin hinter Dieter Hoeneß.

Autor: er

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