Vielleicht wäre es des Guten auch einfach zu viel gewesen. Die mögliche Tabellenführung haben die famos gestarteten Krefeld Pinguine nach der 3:5-Niederlage gegen die Hamburg Freezers jedenfalls erstmal verpasst. Ein Dämpfer zur rechten Zeit? Trainer Igor Pavlov gesteht: „Vielleicht ist es wirklich kein schlechter Zeitpunkt, ohne Dämpfer wäre es mir aber trotzdem lieber.“

Krefeld Pinguine: Zufriedenheit und Schulter-Schock

Linie und Blank verloren

Aaron Knopp
28. September 2008, 16:38 Uhr

Vielleicht wäre es des Guten auch einfach zu viel gewesen. Die mögliche Tabellenführung haben die famos gestarteten Krefeld Pinguine nach der 3:5-Niederlage gegen die Hamburg Freezers jedenfalls erstmal verpasst. Ein Dämpfer zur rechten Zeit? Trainer Igor Pavlov gesteht: „Vielleicht ist es wirklich kein schlechter Zeitpunkt, ohne Dämpfer wäre es mir aber trotzdem lieber.“

Die Symptome deuten immerhin darauf, dass ein klein wenig der Schlendrian Einkehr gehalten hat. Pavlov: „Vielleicht waren wir etwas zufrieden. So sind die Menschen eben, da bilden Eishockey-Spieler keine Ausnahme. Vor allem im Powerplay haben wir unsere Chancen nicht genutzt und Und Hamburg hat das dann eiskalt ausgenutzt. Wir haben unsere spielerische Linie verloren. “

Nicht der einzige Verlust des vergangenen Freitags. Ein zweiter könnte kurzfristig sogar noch viel schwerer wiegen: Boris Blank erzielte im Mitteldrittel zunächst zwei Treffer, krachte dann aber in die Bande und musste den Arbeitstag mit lädierter Schulter beenden. Nun liegt der derzeit überragend formstarke Angreifer erstmal auf Eis: Pavlov: „Er droht ein oder zwei Wochen auszufallen. Das ist schon schlimm, er war einmal mehr der beste Mann bei uns.“ So muss eben der Rest der Mannschaft in die Bresche springen.

Am heutigen Sonntag (18.30 Uhr) wird er bereits Gelegenheit dazu erhalten. Gegner ist ausgerechnet der ERC Ingolstadt. Der 2:0-Auswärtssieg bei den Audistädtern markierte den Auftakt der bislang so erfreulichen Saison der Krefelder. Auch wenn die Gäste seitdem den Erwartungen weit hinterher hinken und gerade mal drei Zähler auf dem Konto haben, warnt der 43-Jährige dringend davor, den ERC zu unterschätzen: „Das war eine ganz enge Partie dort, die Panther sind ein enorm starker Gegner.“ Ein besonderes Rezept, auch ohne Blank zu bestehen, hat er jedoch nicht augeheckt. „Wir müssen einfach weiterhin versuchen, unsere Sache so gut wie möglich zu machen.“

Autor: Aaron Knopp

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