Beim Spitzentanz gab es für den ETB nichts zu holen. Mit einer deutlichen 0:3 (0:2)-Niederlage vor 1.000 Zuschauern kehrten die Schwarz-Weißen aus dem Bonner Nordpark ins Revier zurück. Und verpassten damit den Sprung noch weiter nach oben, den die ehemaligen Bundeshauptstädter auf Rang zwei vollzogen haben. „Das war eine beeindruckende Bonner Leistung“, gab Gästetrainer Klaus Berge ohne Umschweife zu.

Bonn - Essen 3:0 (2:0) / Doppelschlag nicht umgebogen

Berge: „Nicht depressiv“

27. September 2008, 20:33 Uhr

Beim Spitzentanz gab es für den ETB nichts zu holen. Mit einer deutlichen 0:3 (0:2)-Niederlage vor 1.000 Zuschauern kehrten die Schwarz-Weißen aus dem Bonner Nordpark ins Revier zurück. Und verpassten damit den Sprung noch weiter nach oben, den die ehemaligen Bundeshauptstädter auf Rang zwei vollzogen haben. „Das war eine beeindruckende Bonner Leistung“, gab Gästetrainer Klaus Berge ohne Umschweife zu.

„Uns wurden unsere Grenzen deutlich aufgezeigt.“

Ganz andere Emotionen bewegten natürlich Wolfgang Jerat, verantwortlicher Coach beim BSC: „Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Der ETB ist eine starke Truppe, aber wir haben kaum eine Chance zugelassen.“

Den Doppelschlag von Ercan Aydogmus (27.) und Samet Atulahi (29.) bog der Gast nicht mehr um, Thomas Tennagels machte 19 Minuten vor dem Schlusspfiff für den überlegenen Sieger alles klar, der damit den fünften Dreier in Folge einfuhr. Berge: „Das war eine richtige Standortbestimmung.“ Mit dem finalen Frohlocken bei den Bonnern. Der Ex-Schalker: „Wir werden deshalb aber nicht depressiv, sondern lernen daraus.“ Jerat ergänzte: „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit meiner Auswahl, denn wir waren gut organisiert und haben den ETB in der ersten Halbzeit zweimal kalt erwischt.“

Ercan Aydogmus zeigte sich durch einen Heber cool (27.). Samet Atulahis Treffer bereitete der ehemalige Homberger dazu noch mustergültig bei einem Konter vor (29.). Thomas Tennagels visierte bei seinem starken Schuss erfolgreich die lange Ecke an (71.). Berge: „Wenn wir im nächsten Jahr noch nach Bonn fahren wollen, sollten wir unbedingt versuchen, am Ende der Spielzeit als Zweiter abzuschließen.“

Eine deutliche Ansage, welche Qualität der Fußballlehrer dem BSC zuschreibt: Der Aufstiegsfavorit schlechthin! Eine unangenehme Begleiterscheinung hatte die Schlappe noch: Die Stimmung beim folgenden Mannschaftsabend kam eher etwas gezwungen zustande.

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