Er kam, sah und traf! Ranisav Jovanovic wurde sofort in seinem zweiten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber Fortuna Düsseldorf zum Helden.

Fortuna: Jovanovic mit kurzer Eingewöhnungszeit

"Bin ein pflegeleichter Typ"

Christian Krumm
26. September 2008, 07:48 Uhr

Er kam, sah und traf! Ranisav Jovanovic wurde sofort in seinem zweiten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber Fortuna Düsseldorf zum Helden.

In der 63.Minute für Kenan Sahin eingewechselt, markierte der Neuzugang das „goldene Tor“ zum Sieg in Aue. „Das war ein super Einstand von mir“, freut sich „Rani“, dass er seinem Team direkt helfen konnte.

Genau das erwarten schließlich die Verantwortlichen und auch die Fans, denn ein gefährlicher Sturmpartner für Axel Lawarée wird nach wie vor dringend gesucht. Jovanovic soll die Lösung sein. „Natürlich ist Druck da. Damit muss ich leben“, erklärt der Angreifer, der sich in der NRW-Landeshauptstadt bereits gut eingelebt hat: „Außerdem wurde ich von der Mannschaft super aufgenommen.“ Sein Zusatz: „Meine Eingewöhnungszeit dauerte nicht lange. Der Charakter des Teams ist einwandfrei. Ich bin eigentlich auch ein pflegelichter Typ. Dadurch ging das ruckzuck.“

Auch sportlich ist er von seinen neuen Kollegen durchaus angetan: „Ich denke, wenn wir alle das abrufen, was wir können, ist es nicht einfach, gegen uns zu spielen. Die letzten beiden Siege waren sehr wichtig für uns.“ Dennoch tut er sich schwer, eine Prognose zu wagen: „Es ist eine Liga mit 20 Mannschaften, in der jeder jeden schlagen kann. Wir wollen am Ende so weit oben wie möglich stehen. Wir müssen konzentriert bei der Sache sein, dann können wir unter den ersten vier Teams landen.“

Das will auch der kommende Gegner RW Erfurt, der am Samstag in der LTU-arena zu Gast ist. „Wir müssen ausnutzen, dass wir zuhause spielen, schließlich unterstützen uns die Fans mit einer super Stimmung“, betont der neue Hoffnungsträger. „Die Erfurter spielen sehr offensiv und haben viele gefährliche Leute in ihren Reihen.“

Die man in Schach halten sollte, damit der zweite Heimdreier in der Spielzeit eingefahren wird.

Autor: Christian Krumm

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