Kuriosum im Pokalspiel zwischen Adler Riemke und dem TuS Stockum. Der sanierte Sportplatz an der Feenstraße bekam jüngst eine neue Flutlichtanlage – diese jedoch nicht genug Strom. So ging während der Pokalbegegnung am Mittwoch mehrmals das Licht an - und wieder aus.

Bochum: Abbruch beim Kreispokalspiel in Riemke

Der Schiedsrichter kam, das Licht ging aus

Malte Kopp
25. September 2008, 17:44 Uhr

Kuriosum im Pokalspiel zwischen Adler Riemke und dem TuS Stockum. Der sanierte Sportplatz an der Feenstraße bekam jüngst eine neue Flutlichtanlage – diese jedoch nicht genug Strom. So ging während der Pokalbegegnung am Mittwoch mehrmals das Licht an - und wieder aus.

Die Riemker Adler führten nach mehreren Spielunterbrechungen, die durch der Flutlichtausfall hervorrief, mit 1:0 zur Halbzeit. Während des Pausentees versuchten eifrige Helfer, den Missstand zu beheben.

Als die Mannschaften die Pause beendeten, betraten sie das Spielfeld und warteten auf den Schiedsrichter, der noch in der Kabine weilte. Als dieser dann auf das Spielfeld zurückkehrte, fiel die Lichtanlage erneut aus. Der Unparteiische zog die folgerichtige Konsequenz und brach das Spiel ab.

Paul Theus, 1. Vorsitzender der Gastgeber, erklärte den Lichtausfall so: "Durch die Sanierung des Platzes haben wir auch neue Flutlichter bekommen. Diese benötigen mehr Ampere als die vorher installierten Fluter. Da wir den Strom aber noch über eine Schule beziehen, konnte der Mehraufwand nicht gedeckt werden."

Um das Problem zu beheben, wird sich in den kommenden Tagen eine Fachfirma mit der Lichtanlage und den Stromleitungen auseinandersetzen. Den Verantwortlichen aus Riemke war es in den vergangenen Tagen trotz großem Einsatz nicht gelungen, den Fehler abzustellen: "Wir haben versucht, eine andere Sicherung zu installieren", betont Theus, jedoch blieb auch diese Maßnahme ohne Erfolg.

Nun wünscht sich Theus, dass die Neuauflage des Spiels am 8. Oktober stattfinden kann. Er wolle in den nächsten Tagen mit dem Verband und dem TuS Stockum prüfen, ob dieser Termin realistisch sei.

Autor: Malte Kopp

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