Wohin führt der Weg von RWO? Die kommenden beiden Heimspiele werden sicher einige Aufschlüsse geben.

RWO: Führungsfiguren dringend gesucht

„Muss lauter werden“

Christian Brausch
25. September 2008, 09:47 Uhr

Wohin führt der Weg von RWO? Die kommenden beiden Heimspiele werden sicher einige Aufschlüsse geben.

Vielleicht schon am Freitag gegen Fürth, wenn die Elf von Coach Jürgen Luginger mit einem Erfolg die Rote Laterne weiter reichen möchte.

Allerdings wird das nur klappen, wenn man es endlich schafft, die Lücken in der Defensive einmal über 90 Minuten zu stopfen. Klar ist nur, Luginger wird es erneut mir der Dreierkette versuchen. „Da gibt es keine Änderung. Insgesamt liegt es sowieso nicht am System. Wir haben auch in der Viererkette Fehler gemacht. Unser großes Problem ist, es passiert nicht nur ein Bock, in Frankfurt waren es vor dem 1:2 zum Beispiel gleich vier Fehler.“

Da die Truppe als solche noch lange nicht so harmoniert wie in der dritten Klasse. Luginger legt sich fest: „Wichtig ist, Fürth keine Sekunde agieren zu lassen, dann sind sie stark.“ Wie man der Elf von Trainer Benno Möhlmann zusetzt, machte Kaiserslautern vor: Und zwar mit ständigem Pressing.

Doch Luginger warnt: „Die sind mit breiter Brust aufgetreten. Es ist fraglich, ob wir das auch so praktizieren können.“ Daher gilt die Marschroute: „Wir müssen in den 30 bis 40 Metern, in denen wir uns zumeist bewegen, gleich draufgehen und die Zweikämpfe richtig annehmen.“

Und sollte nicht alles klappen, muss sich schnell wieder jemand finden, der in Krisenzeiten das Kommando übernimmt, denn der Ex-Profi muss zugeben: „Zuletzt gab es keinen, der das Spiel mal an sich gerissen hat. Ich habe niemanden erkannt, der sich als Führungsfigur herauskristallisiert hat.“

Und ohne die gesuchten Leader schwimmt das „Aufstiegsboot“ führungslos durch die rauhen Zweitliga-Wellen. Luginger: „Daher muss es verbal auch wieder lauter zugehen auf dem Platz.“

Und der Sportliche Leiter Hans-Günter Bruns ergänzt: „Wir dürfen nicht nochmal so den Bach runter gehen wie nach dem 1:2 in Frankfurt. Denn wir sind in der Lage mit allen Teams mitzuhalten. Aber nur, wenn alles passt. Und leider tut es das gerade nicht.“

Autor: Christian Brausch

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