Jetzt hat es den FC 96 gleich doppelt erwischt. Denn die erste Saisonniederlage beinhaltet auch gleichzeitig das Einbüßen der Tabellenführung. Doch in Recklinghausen ist man weit davon entfernt, nun alles schwarz zu malen. „Erndtebrück war sehr robust und wir hatten einfach nicht unseren Tag“, resümiert Coach Peter Anders das 0:1 gegen den TuS.

Recklinghausen: Anders geht nicht hart ins Gericht

Stimmung soll nicht kippen

25. September 2008, 08:37 Uhr

Jetzt hat es den FC 96 gleich doppelt erwischt. Denn die erste Saisonniederlage beinhaltet auch gleichzeitig das Einbüßen der Tabellenführung. Doch in Recklinghausen ist man weit davon entfernt, nun alles schwarz zu malen. „Erndtebrück war sehr robust und wir hatten einfach nicht unseren Tag“, resümiert Coach Peter Anders das 0:1 gegen den TuS.

Die Fehler, die sein Team dabei offenbarte, sind in den Augen des Trainers allerdings kein Schritt zurück. „Das sind Dinge gewesen, die uns eigentlich nicht passieren. natürlich haben wir noch einiges aufzuarbeiten, aber bevor wir damit beginnen, müssen wir die Pleite erst einmal verdauen“, wird Anders mit seiner Elf nicht hart ins Gericht gehen.

Denn schließlich schätzte er die Situation trotz der herrschenden Euphorie immer realistisch ein. So wollte der ehemalige Erkenschwicker nie etwas vom Aufstieg hören. Ist das nun die Bestätigung? „Wir haben nur ein Spiel verloren, mehr ist nicht passiert“, will Anders jetzt aber auch nicht, dass die Stimmung ins Gegenteil kippt. „Wir stellen einfach die Fehler ab und zeigen wieder unseren Fußball, der uns ausgezeichnet hat. Sobald und das gelingt, ist auch wieder alles im Lot.“

Und das soll schon am Sonntag gegen Dröschede sein. „Es ist jetzt egal, wer kommt, denn wir müssen einfach gewinnen“, bringt Anders die Vorgabe auf einen einfachen Nenner. „Ich bin mir sicher, dass das Team die richtige Reaktion zeigen wird.“

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