Die Einzelkritik der Knappen nach dem 1:0-Heimsieg gegen Frankfurt.

S04: Die Einzelkritik nach dem 1:0 gegen Frankfurt

Rafinha und Farfan stark über rechts

22. September 2008, 15:37 Uhr

Die Einzelkritik der Knappen nach dem 1:0-Heimsieg gegen Frankfurt.

Ralf Fährmann (3-): Seine schwerste Prüfung war ein 50 Meter-Heber von Nikos Liberopoulos (56.), den er aber noch vor der Linie erwischte. Strahlte bis auf einen Fehlgriff kurz vor Schluss Sicherheit wie ein alter Hase aus.

Rafinha (2): Verstand sich bestens mit Farfan, fast sämtliche Angriffe liefen über die rechte Seite. Hätte mit einem Schuss von der Strafraumecke Nikolov beinahe überrascht (24.).

Marcelo Bordon (3-): War einen Schritt zu weit weg, als Liberopoulos nach einer guten Stunde plötzlich frei zum Ball kam. Seine einzige kleine Schwäche, war ansonsten in der Abwehr nicht gefordert.

Mladen Krstajic (3): Nur auf die eine Frankfurter Spitze aufzupassen, das war ihm zu langweilig. Hätte mit der Hacke fast das 1:0 erzielt (15.).

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Levan Kobiashvili (4): Bringt nicht die Dynamik mit, die Christian Pander auszeichnet. Verteilte hier und da einen Ball und zeigte, dass er eine stets verlässliche Alternative ist.
Heiko Westermann (3+): Konnte an seine letzten guten Vorstellungen anknüpfen. Brachte mit seinem tollen Laufpensum immer wieder frischen Schwung rein, wenn die Partie abzuflachen drohte.

Orlando Engelaar (4): Bei ihm ist sicherlich noch deutlich Luft nach oben, man vermisst mal einen überraschenden Tempowechsel und den letzten Biss. Dass er kein Kopfballspieler ist, bewies er kurz vor Schluss.

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Jermaine Jones (4): Hatte gegen seinen Ex-Klub keinen guten Tag erwischt. Leistete sich ungewöhnlich viele Fehlpässe und verhaspelte sich in manchem Zweikampf. Seine beste Szene war ein Schuss in der 26. Minute, der knapp daneben rauschte.

Jefferson Farfan (2): Erzwang förmlich sein erstes Bundesligator in der heimischen Arena, auch wenn Ochs noch am Ball war. Schon sein toller Latten-Freistoß (14.) hätte sitzen können.

Kevin Kuranyi (5): Er muss aufpassen, dass er nicht wieder in eine ernsthafte Krise rutscht. Gestern lieferte er sich fast schon tragische Szenen, so ein verunglückter Heber in der zehnten Minute und vor allem der katastrophale Schuss in die Wolken, als Nikolov aus dem Tor war (52.).

Ivan Rakitic (3): Versuchte immer wieder, das Geschehen an sich zu reißen. Bot sich an, war laufstark und gab nicht auf, auch wenn spielerisch nicht alles gelang. Hatte nach einer Farfan-Flanke das 2:0 auf dem Kopf (42.).

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