Wenn sich die TuRU aus Düsseldorf am heutigen Sonntag auf den Weg nach Hönnepel-Niedermörmter macht, ist auch eine gehörige Portion Zuversicht mit im Gepäck. Denn die Landeshauptstädter reisen eigentlich als krasser Außenseiter an die niederländische Grenze.

TuRU Düsseldorf: Faluyi übernimmt sofort Verantwortung

Becker: „Sensationell“

21. September 2008, 08:17 Uhr

Wenn sich die TuRU aus Düsseldorf am heutigen Sonntag auf den Weg nach Hönnepel-Niedermörmter macht, ist auch eine gehörige Portion Zuversicht mit im Gepäck. Denn die Landeshauptstädter reisen eigentlich als krasser Außenseiter an die niederländische Grenze.

„Der SV hat einen Lauf, aber wir sind auch nicht schlecht“, ist Heinz Schneider zuversichtlich, dass seine TuRU einen Überraschungscoup landen kann. Der Düsseldorfer „Boss“ skizziert die Gründe: „Unsere junge Truppe hat sich gefunden und benötigt nur noch ein Erfolgserlebnis.“

Und dafür soll „Heimkehrer“ Anderson Faluyi sorgen, der unter der Woche verpflichtet wurde (RS berichtete). Der Ex-Profi spielt in den Überlegungen von Coach Harald Becker bereits eine große Rolle. „Er ist spielberechtigt, fit und hinterlässt einen guten Eindruck“, ist der Trainer von Faluyi, den er noch aus seiner Zeit in Bonn und Köln kennt, angetan und wird ihn auch direkt ins Team einbauen. „Er ist eine riesige Bereicherung für uns.“ Denn die Ruhe und Gelassenheit fehlt dem „Kindergarten“ noch. „Er wird mit den Stürmern kommunizieren und seine Erfahrung vermitteln. Und das macht er schon sensationell“, schnalzt Becker mit der Zunge, denn Faluyi übernimmt schon im Training große Verantwortung.

Und wie Schneider rechnet sich auch der Linienchef einiges aus. „Die können gut Fußball spielen und sind bei Standards brandgefährlich. Aber irgendwann sind wir mal für einen Sieg reif und ich denke, dass wir heute ganz gute Chancen haben.“

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