Der VfB Speldorf hat es erneut verpasst, sich die Tabellenführung zu erobern. Mit dem torlosen Remis gegen SC Kapellen-Erft treten die Mülheimer auf der Stelle. „So ist die Versetzung, die für uns Aufstieg heißt, gefährdet“, beschreibt VfB-Coach Dirk Wißel die ungenügende Chancenverwertung.

Speldorf: Chancenverwertung gegen Kapellen ungenügend

Wißel: „Versetzung gefährdet“

20. September 2008, 16:12 Uhr

Der VfB Speldorf hat es erneut verpasst, sich die Tabellenführung zu erobern. Mit dem torlosen Remis gegen SC Kapellen-Erft treten die Mülheimer auf der Stelle. „So ist die Versetzung, die für uns Aufstieg heißt, gefährdet“, beschreibt VfB-Coach Dirk Wißel die ungenügende Chancenverwertung.

Zwar haben die Speldorfer noch keine Niederlage kassiert, doch die Stürmer verballerten reihenweise beste Möglichkeiten. „Bei zwölf Hundertprozentigen habe ich aufgehört zu zählen“, ärgert sich Wißel. Die Hausherren kamen schwer ins Spiel, nahmen ab der 30. Minute aber das Heft in die Hand. Wißel, der kurzfristig noch den grippegeschwächten Angreifer Birkan Yilmaz ersetzen musste, will die zahlreichen Ausfälle aber nicht als Begründung anführen: „Das ist nicht der Grund dafür, dass wir die Dinger aus zwei Metern nicht reinmachen. Das ist individuelles Versagen.“ Sein ironischer Zusatz: „Wenn jemand im Stadion einen sicheren Platz sucht, kann er sich ins gegenerischen Tor stellen, denn da kriegst er mit Sicherheit keinen Ball ab.“

Wißel zur Einheit am heutigen Sonntag: „Wir legen die Kugeln an den Fünfer und schießen auf das leere Tor. Mal schauen, wie viele drin sein werden.“

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