Keiner der Favoriten stolperte so richtig und der Kampf um die begehrten Aufstiegslätze hat bereits früh begonnen. Nur ein einziges Spiel blieb torlos, es hat ordentlich gerappelt in den Gelsenkirchener Kreisligen. Die Übersicht vom Wochenende

Gelsenkirchen: Kreisliga kompakt

Entschlossene Favoriten und viele Tore

15. September 2008, 22:37 Uhr

Keiner der Favoriten stolperte so richtig und der Kampf um die begehrten Aufstiegslätze hat bereits früh begonnen. Nur ein einziges Spiel blieb torlos, es hat ordentlich gerappelt in den Gelsenkirchener Kreisligen. Die Übersicht vom Wochenende

Kreisliga A 1:

Gleich vier Mal fielen mindestens fünf Treffer. Die Top 10 der Liga siegte allesamt deutlich gegen die Kellerkinder. Besonders hart erwischte es Schlusslicht Germania Gladeck II und SuS 05 Beckhausen, die jeweils mit fünf Gegentreffern abgefertigt wurden und somit derzeit die Schießbuden der Liga markieren. Dass mit der SpVg. Westfalia Buer in der kommenden Woche der Tabellenzweite zu Gast ist, macht die Aufgabe, die rote Laterne abzugeben, wohl nicht einfacher.

Bemerkenswert schlug sich hingegen das Team von Anadoluspor Gelsenkirchen, die mit den Adlern aus Ellinghorst 1961 den Spitzenreiter empfingen. Die Gäste mühten sich zu einem 1:0-Sieg und hielten ebenso wie Verfolger Westfalia Buer ihre Siegesserie aufrecht. Auch die weiteren Teams aus der Spitzengruppe SG Preußen Gladbeck und BV Rentfort wurden ihren Favoritenrollen gerecht und halten den Anschluss. Bleiben die Kreisligisten ihrer Linie im Saisonverlauf treu, kann man sich auf einen spannenden Aufstiegskampf gefasst machen.

Kreisliga A 2:

Ein fast identisches Bild gibt die Kreisliga A 2 derzeit ab, denn auch hier sind die Rollen bislang klar verteilt. Die DJK TuS Rotthausen und die Sportfreunde Gelsenkirchen sind das Nonplusultra der Liga. Beide behielten auch in der Ferne die Oberhand und ließen keine Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Das Spiel des Tages fand jedoch bei Blau-Weiß Gelsenkirchen statt, die auf Rot-Weiß Wacker Bismarck trafen. Im Duell der Tabellennachbarn setzten sich die Gäste in einer ereignisreichen Partie letztlich mit 4:3 durch und entführten einen wertvollen Dreier. Nach frühem Rückstand konnte die Rot-Weißen erst fünf Minuten vor dem Abpfiff den Siegtreffer markieren - in den Augen von Geschäftsführer Andreas Benthaus ein viel zu spannender Verlauf: "Wir haben unkonzentriert gespielt und uns unnötige Treffer eingefangen", merkte der Funktionär an.

Mit diesem Sieg rückt RWW Bismarck auf Platz fünf und hält Anschluss an die Spitzengruppe. "Ein Platz unter den Top fünf ist unser Ziel und das werden wir hartnäckig verfolgen", zeigt sich Benthaus ehrgeizig.

Kreisliga B 1:

Die Reserve des SV Zweckel steht der ersten Garde in nichts nach. Ebenso wie das Bezirksliga-Team ist man als einzige Mannschaft im Liga-Alltag noch ungeschlagen und führt die Tabelle souverän an. Jedoch geht es in der Kreisliga B deutlich knapper zu als in der Bezirksliga 12, denn Ligaprimus Zweckel und den Tabellensiebten FC Horst 59 trennen lediglich drei Punkte. Die zweitschlechteste Defensive aus SuS Rosenhügel erkämpfte ein 0:0 gegen die Zweite von VfB Kirchhellen 1920, erwartet allerdings in der kommenden Woche beim Tabellenzweiten Genclerbirligi Resse eine weitere schwere Aufgabe. Mit einem 8:0-Kantersieg machte die dritte Mannschaft von Horst-Emscher Boden gut und gab die rote Laterne an die SpVg. Westfalia Buer II weiter.

Kreisliga B 2:

Völlig ausgeglichen gestaltet sich derweil die Kreisliga B 2. Der Tabellenführer aus Firtinaspor hat nach dem 3:0-Sieg gegen EtuS Gelsenkirchen zwölf Punkte auf dem Konto. Bis zum abstiegsbedrohten 13. Platz sind es allerdings nur sechs Zähler, so dass schnell deutlich wird, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Dieses Bild wurde vor allem im Aufeinandertreffen der beiden Absteiger des vergangenen Jahres deutlich. Arminia Ückendorf legte einen klassischen Fehlstart hin und konnte am Wochenende endlich den ersten Punkt verbuchen. Gegen den VfB Gelsenkirchen gelang am Samstag ein 1:1. Den Ausgleichstreffer erzielte Erol Güneyli kurz vor der Pause.

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