Es war schon irgendwie komisch. Nach einer durchaus starken halben Stunde in der ersten Halbzeit passierte nach dem Wechsel gar nichts mehr. Irgendwo war es völlig unverständlich, da Bielefeld keinerlei Gegenwehr zeigte.

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"Derby in allen Köpfen!"

Michael Krumm
15. September 2008, 20:37 Uhr

Es war schon irgendwie komisch. Nach einer durchaus starken halben Stunde in der ersten Halbzeit passierte nach dem Wechsel gar nichts mehr. Irgendwo war es völlig unverständlich, da Bielefeld keinerlei Gegenwehr zeigte.

Zur Ausgangsposition vor dem Spiel, nach der unsere Jungs fast schon zum Siegen verdammt waren, kamen die Nachwehen des großen Derbys vom Samstag hinzu. Dieses Match war natürlich Gesprächsthema Nummer eins im Stadion. Irgendwie war die 2:0-Führung weniger wert als sonst. Ich hatte das Gefühl, dass alle Anwesenden im Stadion, einschließlich der Spieler, daran denken mussten, was passieren könnte, sollte Bielefeld den Anschlusstreffer markieren. Schließlich hatte auch Hamburg am Vortag einen Rückstand gedreht.

Glücklicherweise gab es ein positives Ende. Welche Last von den Spielern gefallen ist, hat man nach dem Spiel gesehen. Sollten unsere Spezial-Freunde aus Ostwestfalen am Ende vor uns in der Tabelle stehen, muss irgendwas gewaltig schief gelaufen sein. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass diese Partie der herbeigesehnte Befreiungsschlag war. Im undankbaren Spiel beim Schlusslicht Cottbus werden wir es sehen. Und da die nächsten Begegnungen endlich alle Samstag oder Freitag sind, kann es keinerlei Blockaden im Kopf bezüglich anderer Ergebnisse geben.

Bis dahin, Glück auf!

Michael Krumm

Autor: Michael Krumm

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