Der SC Hertha Hamborn hat in der Kreisliga A den vierten Sieg im fünften Spiel eingefahren. Am frühen Nachmittag besiegte die von Rauf Alkurt trainierten Nord-Duisburger den Gast aus der Nachbarstadt mit 3:0. Bilal Kayaoglu schoss die Hertha bereits in der zehnten Spielminute in Front. Nach dem Seitenwechsel war es Yalcin Alkurt, der die Siegeschancen der Dinslakener mit einem Doppelschlag endgültig zu Nichte machte (60.; 89.).

Kreis DU/MH/DIN: SC Hertha Hamborn - SC Wacker Dinslaken 3:0 (Ortstermin)

Hertha-Sturm lässt Gästen keine Chance

Moritz Rieckhoff
14. September 2008, 19:31 Uhr

Der SC Hertha Hamborn hat in der Kreisliga A den vierten Sieg im fünften Spiel eingefahren. Am frühen Nachmittag besiegte die von Rauf Alkurt trainierten Nord-Duisburger den Gast aus der Nachbarstadt mit 3:0. Bilal Kayaoglu schoss die Hertha bereits in der zehnten Spielminute in Front. Nach dem Seitenwechsel war es Yalcin Alkurt, der die Siegeschancen der Dinslakener mit einem Doppelschlag endgültig zu Nichte machte (60.; 89.).

"Wenn das Match nachher vorbei ist, haben wir drei weitere Zähler im Sack", war sich Hertha-Vorsitzender Christian Birken bei strahlendem Sonnenschein auf der Platzanlage am Iltispark schon vor der Begegnung seiner Sache sicher. Hamborns Trainer Alkurt war da deutlich zurückhaltender: "Wacker hat eine gute Elf. Dennoch haben wir genug Potenzial um zu gewinnen."[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/009/142-9461_preview.jpeg Gut 150 Zuschauer sahen eine gute A-Liga-Partie, in der die Hausherren das bessere Team waren.[/imgbox]

Alkurts Gegenüber Uwe Rauer sah das naturgemäß anders. Die Frage nach der Marschroute viel dementsprechend klar aus: "Drei Punkte, sonst nichts", ließ der Linienchef keinen Zweifel am Ziel des sonntäglichen Ausflugs in die Stahlstadt. Doch als das Spiel bereits eine halbe Stunde lief, war der Zettel mit den Wacker-Torchancen noch immer leer.

SC-Mannschaftsbetreuer Karl Schupfner kannte den Grund: "Die Jungs sind wahnsinnig nervös, machen einen Fehler nach dem anderen." Der Offizielle weiter: "Im Mittelfeld klafft ein riesiges Loch. Da muss mal schneller nachgerückt werden." Das Ergebnis waren ideenlos vorgetragene Angriffsbemühungen, die immer wieder in der gut sortierten Defensive der Hertha ihr Ende fanden. Ganz anders der Tabellenzweite. Hier lief der Ball wie am Schnürchen. Dem frühen Führungstreffer hätte eigentlich der vorzeitige Wacker-K.o. folgen müssen. Doch Yalcin ließ seine hochkarätigen Chancen noch aus (12.; 14.).[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/009/144-9463_preview.jpeg Ein Bild mit Symbolcharakter: Hamborn (rote Trikots) war fast immer schneller am Ball als der Matchpartner aus Dinslaken.[/imgbox]

Ekrem Kilic, sportlicher Leiter bei der Hertha, bilanzierte zur Pause: "Wir führen verdient. Allerdings müsste es locker 3:0 stehen." Dinslakens Co.Trainer Ulderico Volpe sah es ähnlich: "Bislang sind wir gut bedient. Bei uns läuft es überhaupt nicht." Und daran änderte sich auch in Halbzeit zwei nichts.

Stattdessen legte Hamborn nach und machte kurz vor dem Ende der Partie in Person des nun treffsicheren Yalcin alles klar. "Das war ein starkes Spiel unsrer Elf", waren sich die Verantwortlichen bei der Hertha nach dem Abpfiff unisono einig. Einigkeit herrschte auch beim Gegner. "Wir haben verdient verloren", resümierte Dinslaken-Übungsleiter Rauer niedergeschlagen und Assistent Volpe bemerkte sichtlich angefressen: "Das war einfach nur grottenschlecht."[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/009/145-9464_preview.jpeg Sorgte zusammen mit Doppeltorschütze Yalcin für viel Betrieb im Spiel nach vorne: Hertha-Akteur Bilal Kayaoglu (links).[/imgbox]

Hamborn-Funktionär Kilic gab nach dem guten Saisonstart derweil das Ziel für die laufende Spielzeit bekannt: "Wir wollen unter die ersten fünf des Klassements". Vom Aufstieg möchte am Iltispark derweil niemand sprechen. Sport-Club-Geschäftsführer Uwe Berner: "Der Aufstieg ist kein Thema. Sollten wir es trotzdem packen, nehmen wir die Bezirksklasse aber dennoch gerne mit."

Autor: Moritz Rieckhoff

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