So langsam wird es Zeit, dass die SSVg. Velbert das Gespenst vertreibt, das die Truppe in der NRW-Liga ausbremst. Gegen Schwarz-Weiß Essen, das sich in den letzten drei Matches in die Meisterschaftsspur lenkte, wird es am heutigen Sonntag im Stadion

Velbert: Feldhoff weiterhin "voll überzeugt"

Kopf frei, Qualität abrufen

Oliver Gerulat
14. September 2008, 09:57 Uhr

So langsam wird es Zeit, dass die SSVg. Velbert das Gespenst vertreibt, das die Truppe in der NRW-Liga ausbremst. Gegen Schwarz-Weiß Essen, das sich in den letzten drei Matches in die Meisterschaftsspur lenkte, wird es am heutigen Sonntag im Stadion "Zur Sonnenblume" nicht einfach.

SSVg.-Offensiv-Allrounder Luciano Velardi trifft auf seinen Ex-Coach Klaus Berge, mit dem er in Uerdingen zusammenarbeitete. Und der soll nicht jubeln. "Ich hoffe doch, dass wir das endlich schaffen", erklärt Velardi.

Das will natürlich auch Velberts Coach Markus Feldhoff, der die Truppe am Samstag noch einmal zu einer kurzen Einheit versammelte. "Die Qualität ist doch da, ich bin weiterhin von den Jungs voll überzeugt." Die den Hebel jetzt umlegen müssen. "Zuletzt hatten wir endlich die Chance, einmal kontinuierlich zu arbeiten und Fehler anzugehen. In der englischen Woche zuvor hatte man nicht wirklich eine Möglichkeit, richtig anzusetzen." Wer letztlich aufläuft, ist noch eine Wundertüte. "Das kommt dazu", überlegt der Ex-Profi. „Wir haben einige feststehende Ausfälle, dazu kommen Wackelkandidaten. Aber alle können sicher sein, dass wir elf Akteure zusammenkriegen, die ausreichend Klasse haben."

Um den ETB zu bekämpfen. "Es geht darum, sich nicht von einem möglichen Negativereignis im Spiel beeindrucken zu lassen. Wir müssen uns 90 Minuten wehren." Zwei freie Tage gab es am Anfang der Woche. Feldhoff: "Fußball ist letztendlich eine Kopfsache. Die physischen Voraussetzungen sind da, jetzt muss der Rest abgerufen werden."

Autor: Oliver Gerulat

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