Die Finalgegner Berlin Thunder und Amsterdam Admirals mussten eine Woche vor dem World Bowl Niederlagen einstecken. Berlin verlor gegen die Cologne Centurions, während Amsterdam gegen Schlusslicht Rhein Fire unterging.

Finalisten verpatzen World-Bowl-Generalprobe

see
05. Juni 2005, 20:06 Uhr

Die Finalgegner Berlin Thunder und Amsterdam Admirals mussten eine Woche vor dem World Bowl Niederlagen einstecken. Berlin verlor gegen die Cologne Centurions, während Amsterdam gegen Schlusslicht Rhein Fire unterging.

Die beiden Finalgegner Berlin Thunder und Amsterdam Admirals haben ausgerechnet eine Woche vor dem World Bowl ihre Generalproben in der NFL-Europe verpatzt. Titelverteidiger Berlin Thunder musste am letzten Spieltag der regulären Saison mit 13:17(3:3, 3:0, 3:7, 0:7) gegen die Cologne Centurions die erste Heimniederlage hinnehmen, blieb jedoch Tabellenführer. Finalgegner Amsterdam hingegen verlor beim Schlusslicht Rhein Fire 14:27 (0:0, 0:10, 0:3,14:14).

Hamburg Sea Devils erfolgreichster Neuling in der NFLE-Geschichte

Direkt vor Rhein Fire liegt in der Abschlusstabelle der dreimalige World-Bowl-Sieger Frankfurt Galaxy. Die Hessen verloren beim Neuling Hamburg Sea Devils 15:17 (0:0, 6:14, 0:0, 9:3) und verbuchten damit in den zehn Saisonspielen genau wie Rhein Fire nur drei Siege. Besser lief es für die Norddeutschen, die mit fünf Siegen Tabellenvierter sind und als erfolgreichster Neuling in die Geschichte der NFLE eingehen.

Beim Saisonabschluss konnten sich die Hamburger nicht nur über den Sieg, sondern auch über die Rekordkulisse von 21.204 Zuschauern freuen. Die Entscheidung zu Gunsten der Hansestädter fiel erst 35 Sekunden vor Schluss. Mit einem Kraftakt stoppte die das ganze Jahr so dominant spielende Defensive Galaxys Versuch einer Two-Point-Conversion.

Berlin verbucht Rekordbesuch

Auch die Berliner, als erstes Team in der 13-jährigen Liga-Geschichte zweimal hintereinander zum Abschluss der regulären Saison Spitzenreiter, verbuchten einen Rekordbesuch. 20.927 Fans sahen das letzte Heimspiel der Saison. Im dritten Viertel führten die Gastgeber noch mit 13:3, erst zwei Minuten vor Schluss gelang den Kölnern durch Romby Bryant der entscheidende Touchdown.

Autor: see

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