Sportlich sind die Würfel in der NFL Europe bereits gefallen, aber unter Mithilfe der beiden Finalisten aus Amsterdam und Berlin wird am letzten Spieltag der regulären Spielzeit noch ein neuer Zuschauerrekord angepeilt.

NFL Europe peilt neuen Zuschauerrekord an

04. Juni 2005, 08:51 Uhr

Sportlich sind die Würfel in der NFL Europe bereits gefallen, aber unter Mithilfe der beiden Finalisten aus Amsterdam und Berlin wird am letzten Spieltag der regulären Spielzeit noch ein neuer Zuschauerrekord angepeilt.

Die NFL Europe steuert einen neuen Zuschauerrekord an. Knapp 505.000 Fans sahen die bisherigen 27 Spiele, rund 53.000 fehlen noch, um die Bestmarke aus der Saison 2001 (557.190) zu überbieten. Zu den drei Begegnungen am letzten Spieltag der regulären Saison erwarten die Verantwortlichen jeweils 20.000 Football-Begeisterte. Damit würde der Zuschauerschnitt auf über 18.800 steigen - die beste Marke seit der Wiedereinführung der Liga 1995. Lediglich in den Jahren 1991 und 1992 fand die damalige World League mit Klubs in Europa und den USA eine größere Resonanz.

Sportlich sind bereits vor dem zehnten Spieltag alle Entscheidungen gefallen. Titelverteidiger Berlin Thunder kann im letzten Heimspiel am Sonntag (16.00 Uhr) gegen die Cologne Centurions locker aufspielen, denn die vierte World-Bowl-Teilnahme in fünf Jahren steht bereits fest. Der Gegner im Finale am 11. Juni in Düsseldorf, die Amsterdam Admirals, läuft heute (19.00 Uhr) beim Schlusslicht Rhein Fire schon einmal im Endspielstadion auf.

Gegen Köln will der dreimalige Meister Berlin die gute Form der vergangenen Wochen bestätigen und für den World Bowl in einer Woche konservieren. "Wenn wir in diesem Spiel Fahrt aufnehmen, wird es schwer, uns im Finale zu stoppen", sagt Quarterback Dave Ragone, mit 154 Pässen zu seinen Empfängern und 13 Touchdowns der beste Spielmacher der Liga.

Wide Receiver Aaron Boone, Ragones häufigste Anspielstation, hat die Glaskugel bereits im vergangenen Jahr mit Thunder gewonnen. "Es ist wichtig, dass wir den Rhythmus beibehalten, um dann gegen die Admirals die beste Leistung abrufen zu können", sagt der 27-Jährige: "Ich weiß, was für ein geiles Gefühl es ist, den World Bowl in die Luft zu stemmen. Ich werde alles geben, damit der Titel dort bleibt, wo er hingehört - in Berlin."

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