Nach dem 23:14-Sieg gegen Frankfurt Galaxy träumen die Cologne Centurions langsam aber sicher von einem Titelgewinn und dem World Bowl. Indes herrscht bei Düsseldorf Rhein Fire Tristesse.

Titelträume bei Centurions, Rhein Fire schwach

dd
18. April 2005, 12:50 Uhr

Nach dem 23:14-Sieg gegen Frankfurt Galaxy träumen die Cologne Centurions langsam aber sicher von einem Titelgewinn und dem World Bowl. Indes herrscht bei Düsseldorf Rhein Fire Tristesse.

Beim Tabellenführer Cologne Centurions entwickeln sich zunehmend Gedanken an einen möglichen Titelgewinn. "Wenn wir so weitermachen, können wir in den World Bowl kommen", sagte Werner Hippler nach dem 23:14-Sieg gegen Rekordmeister Frankfurt Galaxy, mit dem die Kölner erstmals die Spitzenposition in der NFL Europe übernahmen. Der verletzte Publikumsliebling warnte aber auch vor zu hohen Erwartungen: "Dass wir nach drei Wochen die Tabelle anführen, hat so viel noch nicht zu bedeuten."

Gutes Omen

Drei Siege in den ersten drei Spielen sind für den letztjährigen Liga-Neuling allerdings ein gutes Omen. Denn von 13 Teams, die so erfolgreich in eine Saison starteten, erreichten in der Geschichte der NFL Europe zwölf am Ende auch das Finale. Headcoach Peter Vaas traut seiner Mannschaft den Einzug ins Endspiel am 11. Juni in Düsseldorf durchaus zu, denn er sieht noch Steigerungsmöglichkeiten: "Es steckt noch eine Menge Potenzial im Team, das gilt es abzurufen."

Rhein Fire zündet noch nicht

Das Tabellenende ziert der Rivale Rhein Fire, der 24:31 bei den Hamburg Sea Devils die dritte Niederlage im dritten Spiel kassierte. Lediglich die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit nach 0: 31-Rückstand machte etwas Mut. "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Football spielen kann", sagte General Manager Sammy Schmale und wollte die Saison noch nicht abschreiben: "Wir nehmen uns Berlin als Vorbild. Thunder hat 2002 nach einem 0:3-Start auch noch das Finale erreicht." Damals gewann Berlin in Düsseldorf den Titel - gegen Rhein Fire.

Thunder mit erstem Rückschlag

Den ersten Rückschlag dieser Saison musste Thunder beim 27:31 bei den Amsterdam Admirals hinnehmen. Nach sieben Siegen hintereinander kassierten die Berliner wieder eine Niederlage. Der Rekord der London Monarchs (1991) und von Rhein Fire (1997-98) mit neun Erfolgen in Serie bleibt somit vorerst unangefochten. Eine andere Bestmarke hat der Titelverteidiger aus der Hauptstadt aber weiter im Visier: In Amsterdam erzielten die Berliner im 49. Spiel in Folge mindestens einen Touchdown. Den Rekord hält Amsterdam mit 53.

Autor: dd

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