Eigentlich sollte in der Saison doch so vieles anders werden. Dennoch ist nach nur einem Spieltag schon ein klein wenig Ernüchterung im Fuchsbau eingekehrt. Nicht, dass die Vorbereitung die Fans in der Wedau-Stadt unbedingt zur Verzückung gebracht hätte, aber gegen Augsburg hatten sich die meisten schon ein wenig mehr ausgerechnet, als die bittere 2:6-Pleite, die nach Ablauf der ersten 60 Saison-Minuten erbarmungslos auf der Anzeigetafel prangte.

Füchse Duisburg: Bleibt alles anders?

Heim-Debakel gegen Augsburg

Aaron Knopp
07. September 2008, 10:17 Uhr

Eigentlich sollte in der Saison doch so vieles anders werden. Dennoch ist nach nur einem Spieltag schon ein klein wenig Ernüchterung im Fuchsbau eingekehrt. Nicht, dass die Vorbereitung die Fans in der Wedau-Stadt unbedingt zur Verzückung gebracht hätte, aber gegen Augsburg hatten sich die meisten schon ein wenig mehr ausgerechnet, als die bittere 2:6-Pleite, die nach Ablauf der ersten 60 Saison-Minuten erbarmungslos auf der Anzeigetafel prangte.

Auch Trainer Karel Lang wirkt nicht eben wie ein Ausbund überbordender Euphorie: „Wir haben uns das alle natürlich ganz anders vorgestellt.“ Vor allem für die Zuschauer, die verhältnismäßig zahlreich (2.631) in die Scania-Arena pilgerten, täte es ihm leid, erklärt der Coach kleinmütig. Dabei will er seiner Truppe eigentlich keinen Vorwurf machen. „Das Resultat ist viel zu hoch ausgefallen. Der Unterschied war einfach, dass Augsburg seine Chancen genutzt hat.“

Ein Manko, das bestenfalls schon am heutigen Sonntag (14.30 Uhr) bei der hohen Auswärtshürde in Hannover abgestellt werden sollte. Zu allem Überfluss fällt mit Jan Alinc nun aber auch noch ein Spieler aus, der sich genau für diesen Aufgabenbereich verantwortlich zeichnen sollte: Der Stürmer zog sich im Augsburg-Match eine Rippenverletzung zu. Der Verdacht auf einen Bruch bestätigte sich zwar nicht, „aber eine Prellung ist sogar fast noch schmerzhafter, das tut höllisch weh“, erklärt Lang, der in den nächsten zehn Tagen nicht mit einer Rückkehr des Routiniers rechnet.

Dennoch glaubt der ehemalige Torhüter daran, dass es in Hannover etwas zu holen gibt. Die Taktik für das Match steht jedenfalls: „Wir müssen versuchen, defensiv sicher zu stehen“, verrät Lang. „Mit Alexander Selivanov und Igor Alexandrov haben wir Spieler, die immer gefährliche Breaks fahren können.“ Und so vorne nach Möglichkeit nicht nur für Chancen, sondern auch Zählbares sorgen sollen. Lang: „Hannover steht nach der Niederlage nun zu Hause auch unter Druck. Das wollen wir nutzen.“

Autor: Aaron Knopp

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