Die New England Patriots haben ihren Titel in der US-amerikanischen Profiliga NFL verteidigt. Beim Super Bowl XXXIX in Jacksonville bezwang das Team um Quarterback Tom Brady die Philadelphia Eagles mit 24:21.

Titelverteidiger New England holt Super Bowl XXXIX

tw
07. Februar 2005, 11:55 Uhr

Die New England Patriots haben ihren Titel in der US-amerikanischen Profiliga NFL verteidigt. Beim Super Bowl XXXIX in Jacksonville bezwang das Team um Quarterback Tom Brady die Philadelphia Eagles mit 24:21.

Die New England Patriots haben beim Super Bowl XXXIX ihre Vormachtstellung in der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL untermauert. In Jacksonville im Bundesstaat Florida setzte sich der Titelverteidiger vor 78.125 begeisterten Zuschauern mit 24:21 (0:0, 7:7, 7:7, 10:7) gegen die Philadelphia Eagles durch und feierte damit nach 2002 und 2004 innerhalb von vier Jahren den dritten Gewinn der Trophäe. Ein solcher Erfolg war in der National Football League zuvor nur den Dallas Cowboys (1993, 1994, 1996) gelungen.

Dem tapfer kämpfenden Außenseiter aus Philadelphia war bei der zweiten Endspiel-Teilnahme seiner Vereinsgeschichte im zweiten Viertel durch einen Touchdown mit verwandeltem Extrakick die erste Führung gelungen, doch die Antwort der Patriots ließ nicht lange auf sich warten. Quarterback Tom Brady setzte noch im gleichen Spielabschnitt Wide Receiver David Givens ein, Kicker Adam Vinatieri traf zum Ausgleich. Die 14:7-Führung des Favoriten aus New England konnten die Eagles im dritten Viertel egalisieren, doch im Schlussabschnitt stellten die Patriots die Weichen endgültig auf Sieg. Ein Touchdown von Running Back Corey Dillon sorgte für die 21:14-Führung der Patriots.

McNabb leitet Niederlage ein

Ausgerechnet Donovan McNabb, hochgelobter Spielmacher der Eagles, leitete die Niederlage des Teams aus Philadelphia ein. Er erzielte zwar 357 Yards Raumgewinn und drei Touchdown-Pässe, leistete sich aber auch drei Interceptions und leitete damit die zweite Super-Bowl-Pleite nach 1981 ein. So sorgte er gut sieben Minuten vor Spielende mit einem Wurf in die Arme des Patriots-Linebackers Tedy Bruschi für die Vorentscheidung zu Gunsten des Titelverteidigers., der seine Führung im Gegenzug mit einem Fieldgoal aus 22 Yards von Adam Vinatieri auf am Ende uneinholbare 24:14 ausbaute.

Für Philadelphia reichte es 1:48 Minuten vor dem Ende durch einen Touchdown von Greg Lewis und dem dritten erfolgreichen Kick von David Akers nur noch zum 21:24.

Den Titel des MVP holte sich New Englands Wide Receiver Deion Branch, der mit elf gefangenen Pässen und 133 Yards Raumgewinn seinen Quarterback nachhaltig beeindruckte. "Er hat großartig gespielt. Nachdem er den Ball gefangen hatte, hat er ein paar tolle Sachen angestellt", sagte Brady voller Respekt.

Brady endgültig im Kreis der Großen

Der Spielmacher selbst hat sich durch den erneuten Titelgewinn seiner Patriots unsterblich gemacht. Schließlich ist Brady nach Joe Montana, Terry Bradshaw und Troy Aikman erst der vierte Quarterback der NFL-Geschichte, der drei Titel vorweisen kann.

Die diesjährige Halbzeitshow mit einem spektakulären Auftritt von Ex-Beatle Paul McCartney verlief nach dem Skandal um die entblößte Brust von Popstar Janet Jackson beim NFL-Finale 2004 ohne Zwischenfälle.

Autor: tw

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