Sechs Tore, zwei Elfmeter und ein umstrittener Platzverweis. Obwohl seine Truppe drei Punkte einsackte, musste Schermbecks Coach Martin Stroetzel erst mal durchpusten. Denn der Trainer war mit der Leistung des Unparteiischen absolut nicht einverstanden.

Schermbeck: Stroetzel musste nach 4:2 richtig durchpusten

„Mit Zehn gegen Zwölf gespielt“

Aaron Knopp
03. September 2008, 21:59 Uhr

Sechs Tore, zwei Elfmeter und ein umstrittener Platzverweis. Obwohl seine Truppe drei Punkte einsackte, musste Schermbecks Coach Martin Stroetzel erst mal durchpusten. Denn der Trainer war mit der Leistung des Unparteiischen absolut nicht einverstanden.

„Wir haben mit zehn Mann gegen zwölf gespielt, es war ein richtig hartes Stück Arbeit.“
Zwar gingen die Hausherren durch ein Eigentor von Iserlohns Stefan Vollmerhaus schon früh in Führung (8.) und konnten dann sogar durch Sascha Siebert auf 2:0 erhöhen (16.), doch dann nahm der Ärger aus Schermbecker Sicht seinen Lauf. Sebastian Hahn ging im Strafraum etwas zu ruppig zur Sache und verursachte nicht nur einen Elfmeter, sondern kassierte auch einen Platzverweis.

„Über den Strafstoß kann man vielleicht noch reden, aber das war nie im Leben eine Rote Karte“, schimpfte Stroezel. Doch alles lamentieren half nicht, der SVS musste 70 Minuten in Unterzahl überstehen. Wie er das allerdings anstellte, gefiel dem Linienchef: „Wir haben trotzdem richtig Druck auf den Gegner ausgeübt, dabei war es alles andere als leicht.“ Die Folge: Zwei weiter Treffer, sogar den Luxus eines verschossenen Elfmeters konnte sich der SVS noch leisten.

Das Resümee der Gäste fiel natürlich weit weniger euphorisch aus: „Die Partie ist von der Eröffnung an unglücklich für uns gelaufen. Wir haben es einfach nicht verstanden, Schermbeck zu stören“, befand Oestrichs Sportlicher Leiter Harald Hövel.

Autor: Aaron Knopp

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