Jetzt hat es auch die Westfalia erwischt. In Siegen kassierten die Herner eine 1:2 (1:1)-Niederlage. Doch von Unmut war bei den „Schlossherren“ nichts zu spüren. „Es war unser bestes Spiel“, machte Manager Timur Camci unmissverständlich klar, dass er der Mannschaft keinen Vorwurf machen will.

Herne: Jetzt hat es die Westfalia in Siegen erwischt

„Niederlage wirft uns nicht um“

03. September 2008, 21:13 Uhr

Jetzt hat es auch die Westfalia erwischt. In Siegen kassierten die Herner eine 1:2 (1:1)-Niederlage. Doch von Unmut war bei den „Schlossherren“ nichts zu spüren. „Es war unser bestes Spiel“, machte Manager Timur Camci unmissverständlich klar, dass er der Mannschaft keinen Vorwurf machen will.

„Wir waren in allen Bereichen klar besser, haben nur leider zwei Mal gepennt und wurden dafür sofort bestraft.“ Im ersten Durchgang leisteten sich die Gäste eine Unachtsamkeit, die Siegens Hüsni Tahiri bestrafte. Der Bruder des Herner Kapitäns Arben marschierte in der eigenen Hälfte los, rannte über den halben Platz und drosch die Kugel zum 1:0 (20.) in die Maschen. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang Tim Gebauer der 1:1-Ausgleich (43.).

Als Daniel Cartus in der 52. Minute mit einem Sonntagsschuss erneut die Führung für die Sportfreunde erzielte. „Es war ein leidenschaftlicher Auftritt, Kompliment an die Truppe. Mit so einer Niederlage kann man leben“, zog Camci den Hut. Und auch Trainer Christoph Schlebach wollte mit seiner Elf nicht hart ins Gericht gehen. „Wir haben den Ton angegeben und absolut dominiert.“ Doch am Ende harperte es mit der Chancenverwertung. Die besten Möglichkeiten vergaben Dominik Behrend (60.) und Martin Setzke (83.), die beide nur Aluminium trafen. „Spielerisch war es wirklich das Beste, was wir bislang geboten haben“, stellte Schlebach zufrieden fest.

Und auch Neuzugang René Lewejohann hatte einen Grund zur Freude, denn er feierte sein Debüt. „Er hatte noch ein wenig Abstimmungsprobleme, aber für den ersten Auftritt war es in Ordnung“, berichtete Camci. Schlebachs Fazit: „Diese Niederlage wirft uns mit Sicherheit nicht um, sondern bringt uns nach vorne.“

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