Topfavorit Pittsburgh mühevoll ins NFL-Halbfinale

jt
16. Januar 2005, 11:10 Uhr

Durch einen hart umkämpften 20:17-Sieg gegen die New York Jets haben sich die favorisierten Pittsburgh Steelers für das NFL-Halbfinale qualifiziert. Im zweiten Spiel deklassierten die Atlanta Falcons die St. Louis Rams.

Die Pittsburgh Steelers sind dem Play-off-Aus in der nordamerikanischen Football-Liga NFL in letzter Sekunde von der Schippe gesprungen. Im Viertelfinale tat sich das beste Team der Regular Season (15:1 Siege) gegen die New York Jets schwerer als erwartet. Nach über elf Minuten in der Verlängerung verwandelte Steelers-Kicker Jeff Reed ein Field Goal aus 33 Yards Entfernung zum 20:17-Endstand und erlöste damit die favorisierten Steelers, die im Conference-Finale (NFC) nun auf den Sieger der Partie New England - Indianapolis treffen.

Jets vergeben Sieg

Zuvor hatten die Jets zwei gute Möglichkeiten vergeben, das Spiel noch in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. Zwei Minuten vor Schluss traf New Yorks Doug Brien aus 47 Yards nur die Torlatte, um das Leder-Ei unmittelbar vor Spielende aus 43 Yards links am Gehäuse vorbeizudreschen.

"Wir hatten Glück, heil durch dieses Spiel gekommen zu sein", so Steelers-Coach Bill Cowher. "Nächste Woche müssen wir entschieden besser spielen." So konnten zwei Eckpfeiler des Cowher-Teams, Rookie-Quarterback Ben Roethlisberger und Running Back Jerome Bettis, nicht ihre gewohnt starken Leistungen abrufen. Zwei Pässe des leicht angeschlagenen Roethlisberger landeten in den Händen des Gegners, während Bettis das Spielgerät zum ersten Mal in dieser Saison aus den Händen glitt.

Falcons besiegen St. Louis

Unterdessen sind die Atlanta Falcons ins Conference-Finale der AFC eingezogen. Gegen die hilflosen St. Louis Rams reichte es am Ende zu einem niemals gefährdeten 47:17. Schon die ersten drei Ballbesitze der Falken führten zu Punkten, die in Running Back Warrick Dunn ihren auffälligsten Akteur besaßen.

"Es ist eine sehr aufregende Zeit für uns", so Atlantas Quarterback Michael Vick. "Die ganze Welt guckt zu. Wir haben das ganze Jahr hart dafür gearbeitet. Warum also nicht rausgehen und Spaß am Spiel haben?" Im Halbfinale bekommen es die Südstaatler jetzt mit dem Sieger des Matches Minnesota - Philadelphia zu tun.

Rams-Verteidiger Tom Nütten erging es dabei nicht wesentlich besser als seinem Team. Der Deutsche, der an den Folgen einer schweren Knieverletzung laboriert, musste bereits im ersten Spielviertel ausgewechselt werden.

Autor: jt

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