Westfalenliga-Tabellenführer TuS Sinsen hat die Verpflichtung von drei neuen Spielern bekanntgegeben. 

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6. Ligist holt Bruder von BVB-Profi und 2 RWE-Spieler

31. Oktober 2018, 19:42 Uhr

Foto: Michael Ketzer

Westfalenliga-Tabellenführer TuS Sinsen hat die Verpflichtung von drei neuen Spielern bekanntgegeben. 

Der TuS 05 Sinsen hat durch die 1:3-Niederlage der SG Finnentrop-Bamenohl beim DSC Wanne-Eickel und den eigenen 6:1-Erfolg über den SC Neheim mit der besseren Torbilanz die Tabellenführung übernommen, ist punktgleich (27) mit Finnentrop neuer Spitzenreiter. Ab November kämpfen die Sinsener mit Neuverpflichtungen um den Spitzenplatz. 


Aus der U19 von RW Essen, kommen die Zwillinge Nico und Robin Köhler zu den Sinsenern, sie trainierten bereits unter Sinsens Trainer Toni Kotziampassis in der Essener Jugend. Ebenfalls nach Sinsen wechselt Said Dahoud, der Bruder von BVB-Profi Mahmoud Dahoud. Er spielte in der vergangenen Saison für Arminia Klosterhardt in der A-Junioren-Bundesliga. Spielberechtigt sind alle drei, wenn der DSC Wanne am 18. November die Sinsener empfängt. "Uns hat vor der Saison kurzfristig ein Stürmer verlassen. Er hat es beruflich einfach nicht mehr geschafft. Deshalb mussten wir reagieren. Wir sind mit den drei Jungs länger schon in Kontakt und sie trainieren auch bei uns seit Wochen mit. Ich freue mich über die neuen Optionen. Das sind alle schon Transfer-Vorgriffe auf den Winter", sagt Kotziampassis.

Mit Kotziampassis in die Oberliga?

Elf Spiele, neun Siege, zwei Niederlagen, Tabellenplatz eins: TuS Sinsen 05 ist aktuell das Maß der Dinge der Westfalenliga 2. Erfolgstrainer Kotziampassis, der vor der Saison von Rot-Weiss Essens U17 kam, tritt aber auf die Euphoriebremse. "Die Oberliga ist nicht unser Ziel. Wir wollten vor der Saison einen Platz zwischen 5 und 8 belegen. Jetzt wollen wir unter die ersten Fünf kommen. Um die Meisterschaft werden Klubs wie Finnentrop, Meinerzhagen, Erkenschwick oder Wanne-Eickel spielen. Das sind Vereine mit ganz anderen finanziellen Möglichkeiten wie wir", erklärt Kotziampassis.

Autoren: Stephan Falk/Krystian Wozniak








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