Zum Abschluss der Vorrunde der NFL-Europe kam Frankfurt Galaxy bei Berlin Thunder mit 0:41 unter die Räder. Beide Teams treffen am kommende Wochenende im World Bowl erneut aufeinander.

Schwarzer Tag für Frankfurt Galaxy

bb
06. Juni 2004, 20:00 Uhr

Zum Abschluss der Vorrunde der NFL-Europe kam Frankfurt Galaxy bei Berlin Thunder mit 0:41 unter die Räder. Beide Teams treffen am kommende Wochenende im World Bowl erneut aufeinander.

Das Unternehmen Titelverteidigung stellt sich für die Footballer von Frankfurt Galaxy zunehmend schwerer dar. Bei der Generalprobe für den World Bowl XII am kommenden Wochenende in der Gelsenkirchener Arena AufSchalke erlebte das Team vom Main ein echtes Waterloo. Der Rekordmeister ließ sich zum Abschluss der Punktrunde von Tabellenführer Berlin Thunder mit 0:41 (0:3, 0:17, 0:7, 0:14) demontieren, kann sich bei der World Bowl am 12. Juni gegen den gleichen Gegner wieder rehabilitieren.

Vor der Rekordkulisse von 19.175 Zuschauern zauberten die Berliner von Beginn an. Die Gastgeber ließen Frankfurt nicht zum Zug kommen, wobei Aaron Boone mit zwei Touchdowns der überragende Berliner war. Mit dem neunten Sieg im zehnten Spiel egalisierte Thunder zudem einen Rekord. Zuvor hatten nur die London Monarchs (1991) und die Amsterdam Admirals (1995) eine gleich gute Bilanz erzielen können.

Sieg für Cologne, Niederlage für Fire

Für die Frankfurter, die erneut ohne ihren wegen eines Todesfalls in die USA zurückgereisten Quarterbacks J.T. O'Sullivan antraten, endete die Saison mit sieben Siegen und drei Niederlagen auf dem zweiten Platz vor Amsterdam. Die Admirals setzten sich zum Abschluss 22:12 (7:0, 0:6, 8:6, 7:0) gegen Rhein Fire durch, das mit der siebten Niederlage seine schlechteste Saison seit dem Debüt 1995 in der NFL Europe auf dem fünften Platz abschloss.

Auf dem vierten Platz beendeten die Cologne Centurions ihre erste NFL-Europe-Saison. Im letzten Spiel gewannen die Rheinländer bei den Scottish Claymores vor 10.013 Zuschauern in Glasgow 28:20 (0:0, 14:7, 0:13, 14:0) und feierten damit den vierten Erfolg. "Wir fliegen mit einem guten Gefühl in die Staaten zurück", meinte Trainer Peter Vaas, in dessen Team Derek Shorejs mit einem Fieldgoal über 50 Yards für einen Höhepunkt der Partie sorgte.

Autor: bb

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