Beim Schlusslicht der NFL-Europe Scottish Claymores unterlag Rhein Fire am fünften Spieltag mit 12:13. Spitzenreiter Berlin Thunder wahrte beim 33:29-Erfolg über die Amsterdam Admirals seine

Rhein Fire patzt, Thunder weiter top

02. Mai 2004, 20:27 Uhr

Beim Schlusslicht der NFL-Europe Scottish Claymores unterlag Rhein Fire am fünften Spieltag mit 12:13. Spitzenreiter Berlin Thunder wahrte beim 33:29-Erfolg über die Amsterdam Admirals seine "weiße Weste".

Für die deutschen Teams gab es am fünften Spieltag der NFL-Europe Siege und Niederlagen. Während die Cologne Centurions und Rhein Fire leer ausgingen, schwimmen Berlin Thunder und Frankfurt Galaxy weiter auf der Erfolgswelle. Durch den vierten Saisonerfolg hat Frankfurt weiter den World-Bowl im Visier. In einer "Schlammschlacht" vor 24.117 Zuschauern im heimischen Waldstadion setzten sich die Hausherren bei Dauerregen in einer zerfahrenen Partie mit 24:17 gegen Liga-Neuling Cologne Centurions durch und schraubten damit ihre Bilanz auf 4:1-Siege.

Die Kölner um ihren Headcoach Peter Vaas liegen mit erst einem Sieg in fünf Partien abgeschlagen auf dem fünften Rang. Der ungeschlagene Tabellenführer Berlin Thunder verteidigte die "weiße Weste" mit einem 33:29-Heimsieg über die Amsterdam Admirals. Dagegen kassierte Rhein Fire mit dem 12:13 bei den Scottish Claymores im fünften Spiel die dritte Niederlage.

Köln schwächt sich selber

"Ich muss unseren Fans für die Unterstützung danken. Als es eng wurde, haben sie uns Schwung gegeben", sagte Galaxy-Headcoach Mike Jones. Lange Zeit sah es dank einer 17:3-Pausenführung nach einem souveränen Erfolg der Frankfurter aus, doch Centurions-Quarterback Ryan van Dyke leitete mit zwei Pässen zu Touchdowns von Mark Inkrott und Antwon McCray den Ausgleich ein. Für die Entscheidung sorgte dann Galaxy Runningback Skip Hicks, der mit einen Lauf in die Endzone den Endstand markierte.

Entscheidendes Handicap für die Kölner, deren letzter Drive durch eine Interception beim Pass von van Dyke gestoppt wurde, war die undisziplinierte Spielweise. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter gegen die Centurions Strafen in Höhe von 135 Yards, während Galaxy insgesamt nur 54 Yards aufgebrummt bekamen.

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