In den ersten beiden Spielen der laufenden NFL-Europe-Saison haben die

"Nationals" sorgen in der NFL Europe für Furore

cle
16. April 2004, 17:07 Uhr

In den ersten beiden Spielen der laufenden NFL-Europe-Saison haben die "Nationals" auf sich aufmerksam gemacht und bewiesen, dass sie nicht nur guter Ersatz sind. Die nationalen Spieler sind zu festen Größen geworden.

Zwei Spieltage der European National Football League (NLFE) sind bereits vergangen, und schon hat sich eins gezeigt: Die sechs Mannschaften vertrauen immer mehr ihren Nationals. Die nationalen Spieler sind zu festen Größen in ihren Teams geworden.

Safety Richard Yancy spielt seine insgesamt fünfte NFLE-Saison und steht seit Beginn der Spielzeit 2004 in der Anfangsformation der Rhein Fire. "Ich hatte ein gutes Trainingslager. Damit gerechnet, dass ich direkt beim ersten Spiel zur Stammelf gehörte, hatte ich aber nicht. Ich konnte es kaum glauben, als ich es schwarz auf weiß sah, habe mich aber riesig darüber gefreut", so Yancy. Und in den ersten Spielen hat Yancy gezeigt, dass er in die Startformation gehört: Sechs Tackles und ein provozierter Bakllverlust des Gegners stehen auf seinem Konto.

Profiliga NFL das große Ziel

Auch bei den anderen deutschen Mannschaften setzen sich die Nationals durch. Patrick Venzke von den Frankfurt Galaxy ist vor der Saison von Fire an den Main gewechselt, weil er sich dort größere Chancen auf die amerikanische Profiliga NFL erhofft. Den Sprung will auch Yancy schaffen: "Ich bin jetzt 25 Jahre alt, spiele meine fünfte Saison in der NFL Europe. Ich habe jetzt nicht mehr ganz so lange Zeit. Die NFL ist natürlich mein Ziel, ich will in der besten Liga der Welt spielen."

Autor: cle

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