Einen neuen Punkte-Rekord gab es im Pro Bowl, dem All-Star-Game der NFL, auf Hawaii. Mit 55:52 gewannen die Spieler der National-Conference-Auswahl (NFC) gegen das Team der American Conference (AFC).

Bulger lässt NFC-Auswahl triumphieren

as
09. Februar 2004, 10:26 Uhr

Einen neuen Punkte-Rekord gab es im Pro Bowl, dem All-Star-Game der NFL, auf Hawaii. Mit 55:52 gewannen die Spieler der National-Conference-Auswahl (NFC) gegen das Team der American Conference (AFC).

In dem erst dritten Pro Bowl mit insgesamt über 100 Punkten hat das National-Conference-Team gegen die Auswahl der American Conference im alljährlichen All-Star-Game der National Football League (NFL) auf Hawaii mit 55:52 gewonnen. Zudem stellten die Teams unter anderem Rekorde für die meisten Punkte (107) und die meisten erzielten Yards (1022) in der Geschichte des All-Star-Spiels auf. Entscheidenden Anteil am NFC-Sieg vor 50.000 Zuschauern im Aloha-Stadium hatte Marc Bulger mit vier Touchdown-Pässen in Folge in der zweiten Spielhälfte. Bei seinem ersten Pro-Bowl-Auftritt brachte der Quarterback der St. Louis Rams sein Team nach einem 13-38-Rückstand wieder zurück auf die Siegerstraße. Der Matchwinner wurde zum "wertvollsten Spieler" (MVP) gekürt.

Fast noch Verlängerung Auf Seiten der AFC agierte Peyton Manning, dem mit 342 Yards bei 22 von 41 Pässen ein neuer Pro-Bowl-Rekord gelang, in der Schlussphase unglücklich, als durch von ihm verschuldete Interceptions der Gegner in Führung gehen konnte. In der abgelaufenen NFL-Saison war der Quarterback der Indianapolis Colts zusammen mit Steve McNair zum MVP gewählt worden. Kurz vor dem Abpfiff hätte sein Teamkollege Mike Vanderjagt mit einem Field Goal noch für den Ausgleich sorgen können. Während er in der Saison jeden seiner 37 Versuche verwandeln konnte, scheiterte er dieses Mal mit seinem Schuss aus 51 Yards Entfernung.

Der Sieg der NFC war erst der zweite in den letzten acht All-Star-Games. Bei dem traditionellen Saisonabschluss in Honolulu fehlten einige Stars der vergangenen Saison: Der Held des Super Bowls, Tom Brady, war gar nicht nominiert. Wegen Verletzungen fehlten beispielsweise Brett Favre (Green Bay) und Randy Moss (Minnesota).

Autor: as

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