Man hörte durchaus gewaltige Steine plumpsen. Diese Steine hatten eine unverkennbare rot-weiße Färbung und fielen nach dem absolut überlegen geführten und mit 4:1 (3:0) vor 4.100 Zuschauern in der PWG-Arena in Lotte gewonnenen Auftaktpartie.

RWE: Müheloser 4:1-Sieg in Lotte

"Das war in dieser Deutlichkeit nicht selbstverständlich"

Oliver Gerulat
15. August 2008, 21:33 Uhr

Man hörte durchaus gewaltige Steine plumpsen. Diese Steine hatten eine unverkennbare rot-weiße Färbung und fielen nach dem absolut überlegen geführten und mit 4:1 (3:0) vor 4.100 Zuschauern in der PWG-Arena in Lotte gewonnenen Auftaktpartie.

Michael Kulm, Coach von Rot-Weiss Essen, wollte auch nicht großartig um den heißen Brei herumreden: "Natürlich sind wir froh, diese Begegnung so deutlich nach Hause gebracht zu haben. In dieser Deutlichkeit war das nicht selbstverständlich."

Für die Treffer zeigten sich jeweils im Doppelpack die beiden Neuzugänge Stefan Kühne (4./50.) und Sascha Mölders (15./33.) verantwortlich. Insbesondere passend für Kühne, der am Spieltag seinen 28. Geburtstag feierte und sich selbst beschenkte. Kulm: "Stefan wird sich der Mannschaft gegenüber sicher erkenntlich zeigen."

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Der auf der Pressekonferenz mit versteinerter Miene auftauchende Lotter Trainer Manni Wölpper: "Sicherlich ist das sehr enttäuschend für uns aber mit einem Klub wie mit RWE können wir uns nicht messen." Der ehemalige Bochumer sparte bei seiner Analyse auch nicht mit Selbstkritik: "Vielleicht war es etwas naiv gedacht, gegen die offensive Besetzung von RWE mit der Viererkette zu agieren."

Ob das leichtfertig, undurchdacht, oder sonst irgendwas war, war A-Lizenzhaber Michael Kulm egal. Der nahm den Auftaktdreier sachlich zur Kenntnis und dachte bereits an den nächsten Freitag, wenn RWE die Schalker Zweitvertretung empfängt. Kulm: "Das, was wir gegen Lotte gezeigt haben, wollen wir gegen Schalke wiederholen. Super, dass uns so viele Anhänger nach Lotte begleitet haben. Ich hoffe, dass jetzt noch mehr genug Gründe haben, um gegen Schalke zu erscheinen."

Autor: Oliver Gerulat

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