So kann es weiter gehen:

RWE: Johns stürmischer Linksfuß

Rot-Weiß seit drei Matches unbezwungen

og
13. Oktober 2006, 20:40 Uhr

So kann es weiter gehen: "Richtig!", bestätigt Marcus John, Co-Trainer der RWE-A-Junioren, "man kann behaupten, unsere Jungs haben sich gefangen."

So kann es weiter gehen: "Richtig!", bestätigt Marcus John, Co-Trainer der RWE-A-Junioren, "man kann behaupten, unsere Jungs haben sich gefangen." Nach einem katastrophalen Saisonstart ist der Traditionsverein seit drei Matches unbezwungen, holte sieben Zähler und kassierte vor allen Dingen keinen Gegentreffer. Der Ex-Wilhelmshavener: "Nach dem Spielzeitauftakt war nichts mehr mit Zauberei, es ging erst einmal nur noch darum, kämpferisch zurück zu kommen, das hat die Truppe auch vorbildlich gemacht."
Und so darf es weiter gehen. "Wir haben das Ziel, die Teams, die unter uns stehen, auch dort zu halten." Am Sonntag, 15. Oktober, führt der Weg zu den Youngstern des 1.FC Köln, "dort können wir beweisen, dass wir diese Marschroute auch so durchziehen." Fehlen werden in der Domstadt Sebastian Freyni (Spann) und Toni Munoz. "Der Kerl ist so was wie unser Saisonpechvogel", bedauert John. In der Tat: Erst ein Mopedunfall, dem aktuell eine Not-OP des Blinddarms folgte. "Im Match gegen Bonn hat er noch eine gute Darbietung gezeigt", zuckt John mit den Schultern. Im Kasten steht Dominik Brecht. "Einwandfrei, was er zuletzt ablieferte", lobt John, "aber auch sein Vertreter Julian Schmal macht Dampf, haut sich rein." Und riskiert keine Lippe.

Einen persönlichen Erfolg feiert John am 7. November, wenn er sich mit seiner Freundin Ines nicht verrechnet hat. "Stichtag", grinst John, "ich werde Vater." Alles schon abgeklärt. "Ein Stürmer, gleichzeitig Linksfuß, diese Konstellation wird immer gesucht", erklärt der Ex-Profi amüsiert, "sein Name wird Christopher Marcus sein." Eigentlich wollte der angehende Papa dem sich ankündigenden Nachwuchs (John: "Alles gewollt") den Vornamen John geben. Echt? Der gebürtige Essener: "Klar, ich fand John John super." Seine bessere Hälfte setzte sich durch - wer weiß, wozu das noch gut ist? John: "Ich denke, der Zeitpunkt ist prima, ich wollte nicht irgendwann zum Eltersprechtag gehen und der Junge muss sich fragen lassen, warum denn sein Opa kommt." John ist 32 und außerdem katholisch. "Genau, eine Heirat planen wir auch nicht." Skandal! Naja, oder auch nicht, bei John und seiner Ines - seit zweieinhalb Jahren ein Paar - ist alles im Lack, sportlich bei der A-Jugend auch wieder.

Autor: og

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