SCHALKE und die deutsch-japanische Freundschaft

hb
15. November 2005, 11:43 Uhr

Schalke 04 als Botschafter in Fernost – das macht sich gut in der Vita des zweitgrößten Fußball-Vereins in Deutschland. In der vergangenen Woche frischten S04-Präsident Gerd Rehberg, Bodo Menze, Manager der königsblauen Nachwuchs-Abteilung sowie seine Mitarbeiter Andreas Goercke und Erik Stoffelshaus die deutsch-japanischen Beziehungen neu auf.

Schalke 04 als Botschafter in Fernost – das macht sich gut in der Vita des zweitgrößten Fußball-Vereins in Deutschland. War die von Norbert Elgert trainierte „U19“ bereits im Jahre 2004 einmal in Tokio zu Gast, frischten in der vergangenen Woche S04-Präsident Gerd Rehberg, Bodo Menze, Manager der königsblauen Nachwuchs-Abteilung sowie seine Mitarbeiter Andreas Goercke und Erik Stoffelshaus die deutsch-japanischen Beziehungen neu auf.

Die vier Schalker waren Teil einer von Michael Breuer, NRW-Minister für Bundes- und Europa-Angelegenheiten (CDU), angeführten Delegation, die beim NRW-Forum in Tokio das hiesige Bundesland repräsentierten. Neben Vertretern von Forschungs-Instituten, Universitäten und Wirtschafts-Unternehmen waren auch die WM-Botschafter Reiner Calmund (NRW), Stefan Reuter (Dortmund) und Toni Schumacher (Köln) im Land der aufgehenden Sonne zu Gast. Gelsenkirchens WM-Botschafter Olaf Thon musste den Trip aus terminlichen Gründen absagen.

Der diplomierte Sportlehrer Menze nutzte die Begegnung unter anderem dazu, in einem halbstündigen Vortrag vor einem Fußball-Lehrer-Lehrgang die auf Schalke im Jugendbereich praktizierte Trainingslehre mit den Schwerpunkten Methodik und Didaktik vorzustellen. Wie das in der Praxis aussieht, demonstrierten Menze, Goercke und Stoffelhaus in einer Trainingseinheit mit 20 zehn- bis zwölfjährigen Kinder einer deutschen Schule in Tokio sowie 30 japanischen Nachwuchs-Kickern gleichen Alters. „Alle wurden von unserem Ausrüster adidas mit Original-Shirts ausgestattet, die deutschen Schüler hatten den Schalke-Dress an, die japanischen die National-Trikots ihres Landes. Folglich waren alle in Blau gekleidet“, freute sich Menze über das stimmige Bild bei der Übungsstunde.

Um den sportlichen Austausch zwischen den beiden Nationen weiter zu intensivieren, werden zum nächsten „Knappenkids“ –Fußball-Camp in der Sportschule Wedau in Duisburg (9.-13. Juli 2006) zwei Kinder aus Tokio eingeflogen. „Ich stehe mit Takahiro Masuda, der bei der Japanischen Fußball Association für die internationalen Verbindungen zuständig ist, per eMail regelmäßig in Kontakt. Auch JFA-Vize-Präsident Junji Ogura, der dem FIFA-Exekutiv-Komitee angehört, ist an einer weiteren Zusammenarbeit mit Schalke interessiert“, wertet Menze den Besuch in Nippon als vollen Erfolg.

Autor: hb

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