Die Verantwortlichen des VfB Hüls sind nach wie vor noch auf der Suche nach einem Defensiven und Offensiven.

VfB Hüls: Wuppertals Hermann ist durchgefallen

Barke stellt sich vor – Täuber ist "gereinigt"

24. Juli 2008, 09:07 Uhr

Die Verantwortlichen des VfB Hüls sind nach wie vor noch auf der Suche nach einem Defensiven und Offensiven. "Aber es müssen gestandene Jungs sein, die uns sofort weiterhelfen", will VfB-Coach Klaus Täuber seinen "Kindergarten" endlich mit Erfahrung füllen. "Talentierte Leute habe ich genug. Ich brauche noch richtige Routiniers, die zeigen, wo es lang geht."

Vorgestellt hat sich beispielsweise der Wuppertaler Patrick Hermann, der beim Testkick gegen Herbede mit einer Gastspielerlaubnis auflief. "Er hat aber nicht unsere Vorstellung erfüllt", schüttelt Täuber den Kopf und schickte Hermann zurück zum WSV Borussia. Ob Björn Barke ins Anforderungsprofil passt, ist noch nicht ganz klar. "Er ist auch noch sehr jung", grübelt Täuber. "Aber er hat schon einige Matches in der Oberliga absolviert und kennt sich dort aus. Ich möchte ihn demnächst unter Wettkampfbedingungen sehen. Danach werden wir wissen, ob wir ihn verpflichten."

Wie auch der Klassengefährte aus Herne hat Täuber bereits Kontakt zur VDV aufgenommen. Dort halten sich ja bekanntlich Ex-Profis fit. "Vielleicht ist ja einer dabei, der Lust hat, eine Truppe aufzubauen und noch etwas zu bewegen." Ein gute Vorstellung, die aber am finanziellen Rahmen der Marler scheitern könnte. "Uns sind schon ziemlich die Hände gebunden", weiß Täuber, dass ihm und "Boss" Horst Darmstädter noch zähe Verhandlungen ins Haus stehen. "Aber wir sind auch drei Mal chemisch gereinigt", fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu. Übersetzt: Vielleicht gelingt dem VfB noch ein Transfercoup, den derzeit noch niemand auf der Rechnung hat.

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