Aufsteiger MSV Duisburg schlägt sich in der neuen Umgebung A-Jugend-Bundesliga bisher mehr als passabel.

MSV A-Jugend: "Wir sind angekommen"

tt
25. Oktober 2004, 09:59 Uhr

Aufsteiger MSV Duisburg schlägt sich in der neuen Umgebung A-Jugend-Bundesliga bisher mehr als passabel.

Aufsteiger MSV Duisburg schlägt sich in der neuen Umgebung A-Jugend-Bundesliga bisher mehr als passabel. "Unser Rückstand auf die Plätze drei, vier, fünf beträgt fünf Punkte, der Abstand nach unten sechs Zähler", skizziert Trainer Uwe Schubert die Situation und stellt fest: "Wir sind in der Bundesliga angekommen."

Dass der Weg steinig werden würde, war dem Coach schon vorher bewusst. "Gegen Bochum und Leverkusen haben wir hohe Niederlagen kassiert und mussten sehr viel Lehrgeld zahlen", räumt Schubert ein. Der Duisburger Trainer: "Teilweise werden wir hier in Angst und Schrecken versetzt, aber ich habe schon vor dem Auftakt gesagt, dass es zwischen drei und fünf Jahren dauert, bis man den Fußball bieten kann, den man sich hier wünscht und vielleicht auch Mal ein Talent direkt in die Lizenz-Mannschaft bringt."

Uwe Schubert streicht heraus: "Im Umkreis gibt es eine große Konkurrenz, wenn Leverkusen, Schalke oder Dortmund einen Spieler im Visier haben, dann hat man kaum eine Chance." So muss der MSV andere Wege gehen, so wie zum Beispiel bei Adam Bodzek, den man aus Erkenschwick holte und der sich mittlerweile zum Oberliga-Stammspieler entwickelt hat. "Ihm traue ich den Sprung nach ganz oben zu", sagt Schubert, dem die Aufgabe mit seinen Talenten sichtlich Freude bereitet: "Es macht Spaß, mit den Jungs zu arbeiten. Sie sind sehr willig, die Mannschaft ist gut und charakterlich okay. Wenn es uns gelingt, gegen Wattenscheid und Bonn weiter zu punkten, sieht es ganz positiv aus." Der "Zebra-Dompteur" lässt das Hauptziel zu keinem Zeitpunkt aus den Augen: "Für uns zählt nur der Klassenerhalt, daran ändert sich nichts."

Autor: tt

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