Bereits nach den ersten Testspielen ist deutlich zu erkennen, dass Cedrick Makiadi ein ganz wichtiger Mann für den MSV sein kann.

MSV: Makiadi will schnellstens aus Zweitklassigkeit raus

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

22. Juli 2008, 09:07 Uhr

Bereits nach den ersten Testspielen ist deutlich zu erkennen, dass Cedrick Makiadi ein ganz wichtiger Mann für den MSV sein kann.

Der ehemalige Wolfsburger zieht hinter den Spitzen die Fäden, hat ein gutes Auge und sucht auch selbst den Abschluss. „Ich habe mich schon sehr gut in Duisburg eingelebt“, berichtet Makiadi.

Die MSV-Fans will er schnellstens mit seinen Aktionen überzeugen. In der VW-Stadt hatte der Kongolese die Anhänger spätestens im Match gegen den 1. FC Kaiserslautern begeistert, als er beim 2:1-Sieg am 13. Mai 2006 den VfL mit einem Tor und einer Vorlage vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit bewahrte. Und aus dieser will er nun schnellstens wieder raus. „Die Mannschaft macht einen guten Eindruck“, lacht Makiadi. „Wir werden mit Sicherheit eine gute Rolle spielen, denn menschlich wie auch fußballerisch verstehen wir uns.“

Kein Wunder, dass er vor Optimismus strotzt, denn für Makiadi ist der MSV eine große Chance. Unter Klaus Augenthaler gehörte er in Wolfsburg zu den Stammspielern, doch Felix Magath vertraute ihm nicht und ließ ihn lediglich in der Regionalliga auflaufen. „Das waren schlechte und schwere Zeiten für mich“, gibt Makiadi offen zu. „Ich hoffe, dass sich nun alles zum Guten wenden wird.“

Davon ist Bommer indes überzeugt: „Cedrik wie auch die anderen Neuen gliedern sich hervorragend ein. Die Integration verläuft wirklich sehr gut. Ich bin mir sicher, dass wir nach Beendigung des Trainingslagers einen großen Schritt weiter sein werden.“ Eine Einschätzung, die auch Nationalspieler Makiadi teilt: „Die Jungs haben uns unseren Einstand aber auch sehr leicht gemacht. Es ist rundum eine tolle Sache und wir werden die Zeit nutzen, um zu einer echten Einheit zu wachsen.“

Derweil blickt Bommer ganz entspannt auf den Entwicklungsprozess: „Bis auf kleinere Blessuren sind alle Mann an Bord, die Stimmung ist gut und auch der Stand der Spieler ist hervorragend. So eine positive Vorbereitung konnten wir bisher noch nicht erleben.“

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