Nuni Kucukovic platzt vor Stolz. Grund ist nicht nur das bisher überaus erfreuliche Abschneiden seiner SSV Buer als Neuling in der Verbandsliga Westfalen II, sondern vor allem Sohn Mustafa.

SSV BUER: Von Ajax bis Eindhoven

hb
12. November 2003, 15:35 Uhr

Nuni Kucukovic platzt vor Stolz. Grund ist nicht nur das bisher überaus erfreuliche Abschneiden seiner SSV Buer als Neuling in der Verbandsliga Westfalen II, sondern vor allem Sohn Mustafa.

Nuni Kucukovic platzt vor Stolz. Grund ist nicht nur das bisher überaus erfreuliche Abschneiden seiner SSV Buer als Neuling in der Verbandsliga Westfalen II, sondern vor allem Sohn Mustafa.

Der Kucukovic-Filius kickt beim VfL Bochum in der A-Jugend und führt zurzeit mit sieben Treffern die Torjägerliste in der Junioren-Bundesliga an. "Ich muss auf ihn aufpassen. Da melden sich schon dauernd Berater, er hat Anfragen von Bayer Leverkusen, PSV Eindhoven und sogar Ajax Amsterdam", berichtet der Bosnier.

Kucukovic denkt auch gar nicht daran, seinen mit 1,93 Meter in die Höhe geschossenen Sprössling zu verschachern. Der Mittelstürmer mit deutschem Pass soll weiter beim VfL bleiben, hat als Jung-Jahrgang noch fast zwei Jahre Zeit, ehe er sich für seinen Werdegang bei den Senioren entscheiden muss. "Ich weiß nicht, ob ich dann noch Trainer in Buer bin, aber zur SSV wird er wohl nicht wechseln. Mustafa hat höhere Ziele", betont Kucukovic.

So hat der "Rothosen" -Coach bereits Kontakt zu seinem Schwager Demir Hotic aufgenommen, der bekanntlich TuRu Düsseldorf in die Oberliga führen will. "Demir ist schon lange im Geschäft. Er hat gute Kontakte", weiß Kucukovic, an wen er sich wenden muss, wenn es für Sohn Mustafa Zeit für den großen Fußball ist.

Autor: hb

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