Nun hat es Fred Rutten zum ersten Mal in seiner neuen Tätigkeit auf Schalke erwischt.

Schalke: Im Tor zeichnet sich eine Vorentscheidung ab

Samstag spielt "Schobi"

18. Juli 2008, 09:47 Uhr

Nun hat es Fred Rutten zum ersten Mal in seiner neuen Tätigkeit auf Schalke erwischt.

Nach spielerisch weitestgehend wertfreien hohen Siegen in Erkenschwick (7:0) und gegen die "Victoria Nationalelf" (11:0) sowie dem mühevollen 1:0 bei der SG Wattenscheid blamierte sich seine Mannschaft am Dienstag kräftig beim 0:3 in Wuppertal. Rutten war nach dem enttäuschenden Auftritt zwar sichtlich sauer, wollte sich aber schon am anderen Morgen nicht länger mit der peinlichen Pleite beim Drittligisten aufhalten. "Das ist in der Vorbereitung normal. Da kann man immer mit einer Niederlage rechnen", winkte der Holländer ab.

Für ihn hatte der deutliche Leistungsabfall gegenüber der Vorwoche einen einleuchtenden Grund. "Wir haben hart trainiert, die Jungs waren müde. Aber dass nach dem Gegentor auf einmal die Kontrolle weg war, hat mich schon sehr überrascht. Dieses Team ist eigentlich für seine Ordnung bekannt. Aber in den letzten 60 Minuten des Spiels war davon nicht mehr viel zu sehen", analysierte Rutten, der von der Truppe am Samstag (16 Uhr) gegen die Glasgow Rangers eine positive Reaktion sehen will.

Nicht nur im Tor wird es eine Veränderung geben, doch diese dürfte vorentscheidenden Charakter haben. Da Ralf Fährmann in Wuppertal nicht den sichersten Eindruck machte und zumindest beim 0:2 dick in der Verlosung war, deutet alles auf Mathias Schober als Nachfolger des verletzten Manuel Neuer im Schalker Kasten hin. "Es war verabredet, dass Ralf in Wuppertal 90 Minuten durchspielt. Am Samstag wird dann Schobi auflaufen", legte sich Rutten fest, ohne in der Öffentlichkeit die Leistung des jungen Fährmann bewerten zu wollen. "Das behalte ich lieber für mich", zwinkerte der 45-Jährige mit den Augen.
Eine fehlerfreie Partie gegen Glasgow und Schober ist gesetzt - wetten?

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