Frauenfußball-Bundesliga: Duisburg als Spitzenreiter in die Winterpause

10. Dezember 2006, 16:14 Uhr

Der FCR Duisburg geht als Tabellenführer der Frauenfußball-Bundesliga ins neue Jahr.

Der FCR Duisburg geht als Tabellenführer der Frauenfußball-Bundesliga ins neue Jahr. Allerdings hat Verfolger 1. FFC Frankfurt (25 Punkte) nach wie vor die bessere Ausgangsposition gegenüber dem Primus (27), da der hessische UEFA-Cup-Sieger ein Spiel weniger absolviert hat. Am letzten Spieltag vor der Winterpause gaben sich weder Duisburg (2:0 gegen Crailsheim) mit der begnadigten Nationalspielerin Inka Grings im Team noch Frankfurt (2:1 gegen Bad Neuenahr) eine Blöße. Für die Entscheidung zugunsten des FFC sorgte vor 1030 Zuschauern im Stadion am Brentanobad Nationalspielerin Sandra Smisek.

Die Offensivkraft erzielte in der 64. Minute den Treffer zum Endstand, nachdem nur eine Minute zuvor Celia Okoyino Da Mbabi die frühe Frankfurter Führung durch Kerstin Garefrekes (1.) ausgeglichen hatte. Auswahlakteurin Okoyino Da Mbabi eroberte mit ihrem insgesamt zwölften Saisontreffer die alleinige Führung in der Bundesliga-Torschützenliste vor der diesmal torlosen Weltfußballerin Birgit Prinz (11 Treffer/Frankfurt). Auch der Konkurrent aus Duisburg führte gegen Aufsteiger Crailsheim dank des Tores von Simone Laudehr (6.) recht früh. Verena Bander stellte in der 66. Minute endgültig den neunten Sieg im zehnten Ligaspiel sicher. Grings blieb bei ihrem Comeback ohne Torerfolg.

Die wegen ihre Attacken gegen Ex-Trainer Dietmar Herhaus seit dem 26. Oktober suspendierte Nationalstürmerin war Mitte der Woche begnadigt worden. Meister Turbine Potsdam indes ist von einer Titelverteidigung weit entfernt. Bei Bayern München reichte es nur zu einem 1:1 für die Brandenburgerinnen, die bereits 13 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Duisburg haben. Tabellenschlusslicht FCR Brauweiler kassierte durch die 0:2-Niederlage beim VfL Wolfsburg die zehnte Niederlage im zehnten Spiel. Der SC Freiburg verschaffte sich durch einen 2:1-Heimerfolg über den Tabellenvierten SG Essen-Schönebeck ein wenig Luft im Abstiegskampf.

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