Zwei Torhüter stehen in diesen Tagen besonders im Blickpunkt, Norm Maracle und Sebastien Charpentier. Der eine zieht die Aufmerksamkeit auf sich, weil er bei den Iserlohn Roosters in seinem ersten Jahr gleich zum Publikumsliebling geworden ist und traditionell mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hat, der andere, weil er nun doch über ein Engagement bei den Krefeld Pinguinen nachdenkt.

DEL: Russland-Engagement von Charpentier wohl hinfällig

Sonderprogramm für Norm Maracle

Markus Terbach
16. Juli 2008, 21:51 Uhr

Zwei Torhüter stehen in diesen Tagen besonders im Blickpunkt, Norm Maracle und Sebastien Charpentier. Der eine zieht die Aufmerksamkeit auf sich, weil er bei den Iserlohn Roosters in seinem ersten Jahr gleich zum Publikumsliebling geworden ist und traditionell mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hat, der andere, weil er nun doch über ein Engagement bei den Krefeld Pinguinen nachdenkt.

Bei den Pinguinen muss man sich ernsthafter als je zuvor Gedanken um den weiteren Umgang mit der Personalie Charpentier machen. Der Kanadier wird den Vertrag in Ekaterinburg wohl zerreißen können. „Die Russen haben ihr Team aus der höchsten Liga zurückgezogen“, erklärte Pinguine-Manager Jiri Ehrenberger. In Abstimmung mit dem Aufsichtsrat soll nun das weitere Vorgehen beraten werden.

Fakt ist, dass im Lager der Schwarz-Gelben nach den Eskapaden nur wenige gut auf Charpentier zu sprechen sind. In jedem Fall soll noch einmal das Gespräch mit dem Torwart und dessen Beratern gesucht werden, um ans Tageslicht zu bringen, warum er angeblich zwei Verträge unterschrieben hat. „Mal sehen, wie sich der Fall entwickelt“, ließ Ehrenberger nicht durchblicken, welches Ende des „Theaters“ er für wahrscheinlich hält. Da für Charpentier die Gefahr besteht, ganz ohne Vertrag zu sein, ist es durchaus möglich, dass er in der Seidenstadt antritt.

Am kommenden Montag wird Norm Maracle in Unna erstmals mit seinen Teamkollegen aufs Eis gehen. In der Waldstadt weilt der Goalie aber schon seit Ende Juni und absolviert ein Sondertraining bei Mannschaftsphysio Sven Kruse. Der ließ durchblicken, dass Maracle sein Gewicht im Sommer halbwegs gehalten habe, jedoch viel Arbeit vor sich habe, um an die guten Leistungen anknüpfen zu können, die er über weite Strecken der Vorsaison gezeigt hatte.

Inzwischen ist das Vorbereitungsprogramm der Waldstädter komplett. Nach dem Testspiel im Trainingslager gegen den tschechischen Zweitligisten Ústi nad Labem folgt am zweiten August-Wochenende die Teilnahme am swb-Energie-Cup in Bremerhaven. Zum Aufwärmen für die Saisoneröffnung mit dem Spiel gegen die Frankfurt Lions am 24.August steht zwei Tage zuvor das Spiel gegen die Duisburger Füchse an, bevor der August mit dem Pokalturnier in Landsberg und Füssen abgeschlossen wird.

Autor: Markus Terbach

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